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Supersonntag > Halle (Saale) > Kolumne > Die Farben des Malers Otto Möhwald - Sonderschau mit knapp 100 Leihgaben aus privaten Sammlungen >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 06.02.2017 um 20:05:35

Die Farben des Malers Otto Möhwald - Sonderschau mit knapp 100 Leihgaben aus privaten Sammlungen

Welche Ecke in Halle hat Otto Möhwald da in kräftigen Ölfarben festgehalten? Das Gemälde „Lutherlinde“ hat er bereits Mitte der 1960-er Jahre geschaffen.    Welche Ecke in Halle hat Otto Möhwald da in kräftigen Ölfarben festgehalten? Das Gemälde „Lutherlinde“ hat er bereits Mitte der 1960-er Jahre geschaffen.
Foto: S. Christmann Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder)
Halle (sc). Warum (zumindest) jeder Hallenser sich diese Sonderschau einmal angesehen haben sollte? Weil „Otto Möhwald. Malerei und Grafik" in der Kunsthalle Talstraße keine Werkschau im eigentlichen Sinne, sondern eine „Verneigung vor einem großen Menschen und Künstler" ist. Weil die Kuratorinnen Dorit Lütt und Christin-Müller Wenzel es geschafft haben, innerhalb einer bemerkenswert kurzen Zeit etwa 100 Ölbilder, Aquarelle und Druckgrafiken aus Otto Möhwalds Hand und heute in Privatbesitz auszuleihen und zu einer Sonderschau zusammenzustellen. Weil die Schau nur bis zum 5. März gezeigt wird und danach in dieser Form nie wieder möglich sein wird. Weil man an dieser Schau sehen kann, wie man einen bedeutenden Hallenser kurz nach seinem Tod angemessen ehren kann. Weil man hier einem Otto Möhwald, den so mancher bisher „nur" als Meister der Pastellfarben und Grautöne kannte, auch mit farbkräftigen Pinselstrich erleben kann. Und natürlich, weil man hier viele Ecken seiner Heimatstadt aus Möhwaldscher Sicht neu entdecken kann.

Die Vernissage am vergangenen Sonntag geriet denn auch zu einer hochemotionalen Angelegenheit. Nicht nur der warmen Worte wegen, die Staatssekretär Gunnar Schellenberger, Oberbürgermeister Bernd Wiegand (der neue Redenschreiber hat dem OB hier eine mehr als gute Vorlage geliefert) und Dorit Litt für den im Oktober vergangenen Jahres bei einem Verkehrsunfall tödlich Verunglückten gefunden hatten. Sondern auch, weil Möhwalds Sohn Konrad am Klavier das Stück, das er seinem Vater zum 80. Geburtstag komponiert hatte, anlässlich der Ausstellungseröffnung gemeinsam mit Karoline Schulz (Flöte) zur Uraufführung brachte.

Zur Ausstellung erschien ein Katalog u.a. mit Texten von Dorit Litt und Clemens Meyer sowie mit Erinnerungen von Künstlerfreunden wie Helmut Brade, Manfred Gabriel, Harald Metzkes, Ronald Paris und Uwe Pfeifer.

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