Aktuelle Ausgabe als E-Paper


Aktuelle Ausgabe als E-Paper


E-Paper Archiv

die letzten drei Ausgaben

E-Paper Archiv E-Paper Archiv E-Paper Archiv

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden,


zur Zeit finden Wartungsarbeiten an unserer Online-Anzeigenannahme statt.

Bitte schicken Sie uns Ihre Anzeige per E-Mail oder Fax oder rufen Sie bei uns an.

E-Mail: info@wochenspiegel-halle.de
Fax: (0345) 130 10 61
Telefon: (0345) 130 10 0
Supersonntag > Halle (Saale) > Kolumne > Neues von Halles Lästerschwestern: Wirklich furchtbar nett von Euch! >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 25.11.2016 um 17:32:09

Neues von Halles Lästerschwestern: Wirklich furchtbar nett von Euch!

Susi & Susi Susi & Susi
Foto: Hallesches Fotoatelier
Wir machen das gerne. Wirklich! Wir räumen - wenn wir mal Straßenbahn oder Bus fahren - für reifere Jahrgänge den Sitzplatz - keine Frage! Wir sekundieren im Supermarkt, wenn die Dame am Rollator den Preis nicht erkennen kann, und helfen ihr, drei Brötchen und zwei Scheiben Wurst auf das Kassenlaufband zu legen. Im Brustton der Überzeugung schmettern wir ein „Ach iwo, überhaubt nicht!", wenn wir alle zwei Meter über eine(n) Regaleinräumer(in) und ihre/seine Gittercontainer stolpern und die rhetorische Frage ertönt: „Ich stehe Ihnen doch nicht im Weg, oder?" Klar lassen wir das junge Gemüse, das nur mal schnell Katzenfutter geholt hat, an der Kassenschlange vor. Wir hören zu, wenn wildfremde, einsame Menschen unser freundliches grüßendes Nicken zum Anlass nehmen, sich mal alle Sorgen von der Seele zu reden. Wir räumen ratzfatz den Fußweg, wenn uns Papa und drei Kinder auf ihren Fahrrädern entgegenrollern. Wir lassen im Auto den Drängler von der Seite in unseren Sicherheitsabstand einscheren, da er es eiliger hat als wir. Wir geben dem Straßenmusiker, der drei Melodien sicher beherrscht, genauso ein paar Geldstücke wie dem alten Mann, der sein Begehr auf ein Pappschild geschrieben hat. Wir bekräftigen alleinerziehende Mütter in ihren Forderungen nach mehr Unterstützung durch die Politik und teilen - was ja das Mindeste ist, was wir tun können - die Empörung der Rentner, bei denen nicht genug auf dem Konto landet. Wir reichen im Wartezimmer beim Arzt unsere privaten Zeitungs- und Zeitschriften-Exemplare weiter, weil die uralten Nummern des Lesezirkels keinem mehr zuzumuten sind. Wir geben noch nicht abgelaufene Parktickets stets an den weiter, der nach uns in die Parklücke stößt. Wir halten Türen auf, helfen in Mäntel, bieten unsere Schultern zum Ausheulen an, begleiten Ängstliche auf Behördengänge. Wir machen das gerne. Wirklich! Auch wenn kaum noch jemand die berühmten zwei Zauberwörter beherrscht. Susi & Susi

Kommentar schreiben
Name:
Ort:
Kommentar:
  Ja, ich habe die Hinweise zu Kommentaren auf unserer Website gelesen und akzeptiert.
Eingabeverifizierung: Schreiben Sie die untenstehende Ziffern- / Buchstabenkombination in das folgende Feld. Dadurch wollen wir dazu beitragen, unerwünschten E-Mails und automatischen Versendern keine Verbreitungsmöglichkeit zu bieten.
 
 
Fundstück bei archäologischen Ausgrabungen auf der Mittelburg Wettin: frühmittelalterlicher Kalkbrennofen mit einem Durchmesser von 4,5 Metern Fundstück bei archäologischen Ausgrabungen auf der Mittelburg Wettin: frühmittelalterlicher Kalkbrennofen mit einem Durchmesser von 4,5 Metern Von Susanne Christmann ...
Anzeige
Sag Ja!
Erfolgreicher Abschluss von „Halle liest mit“ und Teilnahme Halles an der Leipziger Buchmesse: Schmökern auf der Unitreppe Erfolgreicher Abschluss von „Halle liest mit“ und Teilnahme Halles an der Leipziger Buchmesse: Schmökern auf der Unitreppe Leipzig/Halle (SMG). Mit Abschluss der Leipziger Buchmesse endet auch das 9. Lesefest „Halle liest mit" und die zehnte Präsentation der Stadt...
Anzeige
Heutige 1:4-Niederlage gegen Wehen Wiesbaden drängt den Halleschen FC in die Verfolgerrolle Heutige 1:4-Niederlage gegen Wehen Wiesbaden drängt den Halleschen FC in die Verfolgerrolle Von Susanne Christmann ...
Anzeige
Trauerportal