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Supersonntag > Halle (Saale) > Kolumne > Neues von Halles Lästerschwestern: Todesmut vor Tafelfreude >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 24.12.2015 um 13:12:44

Neues von Halles Lästerschwestern: Todesmut vor Tafelfreude

Susi & Susi Susi & Susi
Foto: Hallesches Fotoatelier
Wir haben es ja versprochen, heute beschäftigen wir uns mit dem Gefahrenpotential in ganz gewöhnlichen Küchen. Eigentlich müssten alle, bevor sie einen Schritt in diesen Raum der Wohnung oder des Hauses wagen, um dort irgendetwas zu tun, einen umfangreichen Sicherheits-Intensiv-Kurs mit abschließender Prüfung absolvieren müssen. Ansonsten kann man da doch gar nicht unversehrt wieder rauskommen, jedenfalls nicht im Laufe eines langen Lebens. Als Kleinkind verunfallt man, wenn die Neugierde nicht vor dem Topf auf dem Herd und der Decke auf dem Küchentisch, die man so schön runterziehen kann, wenn man sich dran festhält, halt macht. Stolpern über die Kabel diverser Elektrogeräte kann jede Altersgruppe ausgezeichnet und ausrutschen auf verschüttetem Wasser oder verspritzem Fett auch. Zeigt uns mal die Person, die beim Gebrauch von Messer, Gabel, Schere oder Licht noch niemals den kleinsten Kratzer davongetragen hat! Wer scharfe und spitze Haushaltshelfer nicht kindersicher lagert, macht sich ja eh strafbar. Ganz zu schweigen von Abflussreinigern, Spülmittel oder anderen Haushaltschemikalien, deren bunte Etikette schon mal jemanden zum Kosten verführen können. Dass Kartoffel schälen, Nudeln kochen oder Tomaten schneiden nicht per Gesetz mit einer jährlichen Großübung belegt sind, wundert uns eh immer wieder. Wenigstens einen verantwortlichen Sicherheitsbeauftragten sollte doch jeder Haushalt der Kommunalverwaltung melden müssen, oder wie seh'n Sie das? Immerhin verunglücken in Deutschland pro Jahr rund 5,4 Millionen Menschen in den vermeintlich sicheren eignenen vier Wänden, allerdings auch bei der Gartenarbeit, beim Heimwerken, beim Sport (also doch: Sport ist Mord!) oder bei anderen Freizeitaktivitäten. Is ja klar, dass die Krimiindustrie derart boomt - bei diesen vielen, wundervollen Anregungen. Die Versicherungswirtschaft hat es jedenfalls schon immer gewusst: das Leben ist eine einzige, große Gefahrenquelle. Susi & Susi

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