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Supersonntag > Halle (Saale) > Fast jeder Verkehrsunfall wäre vermeidbar - Polizei will mit neuen Präventionsmaßnahmen Unfällen vorbeugen >
Kerstin Eschke Kerstin Eschke
aktualisiert am 15.04.2019 um 16:42:21

Fast jeder Verkehrsunfall wäre vermeidbar - Polizei will mit neuen Präventionsmaßnahmen Unfällen vorbeugen

Polizeihauptkommissar Mario Neumann stellte den Überschlagsimulator vor. Polizeihauptkommissar Mario Neumann stellte den Überschlagsimulator vor.
Foto: Kerstin Eschke Galerie (2 Bilder) Galerie (2 Bilder)
Mit verschiedenen Maßnahmen möchte die Polizeiinspektion Halle Verkehrsunfällen vorbeugen. Verkehrs- teilnehmer werden anschaulich, emotional und interaktiv informiert.

Von Kerstin Eschke

„Statistisch gesehen passiert auf den Staßen von Sachsen-Anhalt alle sieben Minuten ein Verkehrsunfall; alle 50 Minuten gibt es einen verletzten Verkehrsteilnehmer; alle vier Stunden einen verunglückten Radfahrer; alle sechs Stunden einen verunglückten Senior; alle zehn Stunden ein verunglücktes Kind. Und jeden dritten Tag wird ein Mensch im Straßenverkehr getötet.“ Zahlen, die nachdenklich stimmen.

Das ist durchaus beabsichtigt, geht es nach Steffi Kapinski. Die Polizeikommisarin konzipierte eine Wanderausstellung, welche sich mit schweren Verkehrsunfällen aus der Region befasst. Die Ausstellung ist Teil eines modernisierten Konzeptes der Polizeidirektion Halle zur Verkehrsunfallprävention. Auf einer Fachtagung im Gebäude in der Merseburger Straße stellten die Verkehrsexperten den Kollegen der Landespolizei jene Wanderausstellung, eine Mediensäule und den neuen Überschlagsimulator vor. Die Maßnahmen richten sich sowohl an Schulklassen ab Klassenstufe acht, als auch an Seniorengruppen.  Sie sind transportabel und können somit an verschiedenen Orten eingesetzt werden.

„Eine durchaus emotionale Ausstellung“

Steffi Kapinski: „Liest man die  Zeugenaussagen, die auf den Tafeln abgedruckt sind, dann merkt der Leser bereits, dass der Unfall vermeidbar gewesen wäre.“ Und sie geht noch einen Schritt weiter. „Die 15 Tafeln sollen emotional anregen“, so die Polizistin, „denn mit jedem Verkehrstoten sind rund 100 weitere Menschen betroffen.“ Dazu gehören die Feuerwehrleute, die das Fahrzeug bergen, die Seelsorger, die die Unfallbeteiligten betreuen und die Angehörigen des Toten. Diese kommen in der Ausstellung zu Wort, denn hinter aufgedruckten QR-Codes verbergen sich ihre Erzählungen über die Tragödie, die betroffen machen.

Hingegen geht die Mediensäule das Thema Unfallprävention eher spielerisch an. Mittels eines mobilen Touchscreen kann der Nutzer einen interaktiven Wissenstest starten oder mit dem Fahrprüfer Gernot Hassknecht, bekannt aus der ZDF-heute-Show, eine Prüfungsfahrt unternehmen. Und dieser ist nicht zimperlich mit seinen Kommentaren, sollte man auch als langjähriger Autofahrer die Verkehrsregeln nicht mehr ganz so genau kennen.

Polizeihauptkommissar Mario Neumann (Foto) stellte den Überschlagsimulator vor: „Uns geht es hierbei nicht darum, Strategien zu finden, sich nach einem Überschlag aus dem Fahrzeug zu befreien, sondern darum, den Insassen zu vermitteln, wie es sich anfühlt, kopfüber im Fahrzeug zu sitzen.“ Mit all diesen Maßnahmen versucht die Polizei, Verkehrsteilnehmer zu sensibilisieren, um dadurch Unfälle zu vermeiden.

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