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Supersonntag > Halle (Saale) > Neues von Halles Lästerschwestern: Pommes satt! >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 12.04.2019 um 11:46:31

Neues von Halles Lästerschwestern: Pommes satt!

Susi & Susi Susi & Susi
Foto: Hallesches Fotoatelier
Wie für vieles andere haben wir Deutschen ein gespaltenes Verhältnis zu .... Kartoffeln. Wie wir darauf kommen? Na, zum einen widmet sich die Kartoffellobby zum „Ehrentag der Pflanze" am 13. April ausgiebig ihrem Lieblingsobjekt und zum anderen ist uns aufgefallen, dass die Knollen zwar irgendwie immer zum Leben dazugehören, aber geredet wird oft im negativen Zusammenhang von ihnen. Nicht nur, weil die Lifestyle-Industrie sie mit dem Zucker und nach den Eiern (die gerade wieder an Ansehen gewinnen, weil sich zu hohe Colesterinspiegel zum großen Teil doch nicht in ihre Schuhe schieben lassen) zum neuen Feindbild auserkoren hat (Kohlenhydrate - iiiiiih!). Sondern weil Bezeichnungen wie „Kartoffelnasen" und „Bratkartoffelverhältnisse" oder Redewendungen wie „rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln", „jemanden fallen lassen wie eine heiße Kartoffel" und „Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln" die Knollen immer wieder in ein schlechtes Licht rücken. Schließlich haben wohlhabende Fürsten die Pflanze einst mit ihren schönen weißen, rosa oder lila Blüten, nachdem spanische Seefahrer sie im 16. Jahrhundert aus Südamerika nach Europa brachten, als seltene Zierpflanze in ihren Gärten kultiviert. Und Friedrich der Große überwand mit seinen Kartoffelbefehlen im 18. Jahrhundert gar Hungersnöte. Da wusste man dann schon, dass man die unterirdisch wachsenden Knollen essen kann. Heute überfressen sich manche mit Pommes und Chips und mutieren so zu den berühmt-berüchtigten Couchpotatoes. Wofür die Kartoffel aber nix kann. Die ist heutzutage fast überall auf der Welt da und macht Mensch und Tier satt. Aber nicht nur das. Von allen pflanzlichen Eiweißlieferanten hat sie den höchsten Anteil an verwertbarem Eiweiß, das auch noch über eine hohe biologische Wertigkeit verfügt. So und nun lassen wir Euch wieder alleine mit den „pommes de terre" (Äpfel der Erde), wie die Kartoffeln auf Französisch liebevoll genannt werden. Susi & Susi

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