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Supersonntag > Halle (Saale) > Letzte Hasi-"Bewohner" haben das Haus Freitagmittag offenbar freiwillig verlassen - Update: capuze e. V. mit seinen Projekten am Galgenberg untergekommen >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 19.12.2018 um 20:36:32

Letzte Hasi-"Bewohner" haben das Haus Freitagmittag offenbar freiwillig verlassen - Update: capuze e. V. mit seinen Projekten am Galgenberg untergekommen

Das Kapitel Das Kapitel "Hasi" ist beendet. Die letzten "Bewohner" haben das Gebäude heute Mittag (mit Sack und Pack) verlassen.
Foto: Archiv/S. Richter
2. Update: Der Mann, der in der Villa der alten Stadtgärtnerei am Galgenberg wohnt, ist kein "Hausmeister" (so hatte ihn OB Wiegand bezeichnet). Er hat einen ganz normalen Mietvertrag seit der Wende dort. Will jetzt aber weg, weil die neuen Mieter schon am ersten Wochenende dort mit viel Party-Lärm beschallt haben.    

1. Uptade, Sa, 15. 12., 19 Uhr: Wie am heutigen Samstag zu erfahren war, hat der capuze e. V. mit seinen Projekten das Angebot von OB Wiegand angenommen, in einem alten Villengebäude am Galgenberg 2 unterzukommen. Bisher wohnt dort ein Hausmeister - Mitarbeiter des Grünflächenamtes nutzen es dienstlich. Der Verein Haushalten e. V. hat einen Mietvertrag über fünf Jahre mit der Stadt abgeschlossen. Dieser wiederrum hat es an die Hasi-Leute untervermietet, die vornehmlich das Untergeschoss samt der Grünflächen drumherum nutzen wollen. 

Halle (sc). Das Kapitel "Hausbesetzung in der Hafenstraße 7" in Halle scheint ein Ende gefunden zu haben. Nachdem die Polizei am heutigen Freitagmorgen erneut ihre Amtshilfe für den zweiten Zwangsräumungstermin am 18. Dezember, 7 Uhr, wegen weiterhin bestehender rechtlicher Bedenken abgesagt hatte, beobachteten Anwohner, dass ab Freitagmittag alle nach dem ersten Zwangsräumungstermin am 21. November noch in dem Gebäude verbliebenen Personen (mit Sack und Pack) aus dem Haus ausgezogen sind. Kein anderer habe davon gewusst. Später kam die Eigentümerin, die Hallesche Wohnungsgesellschaft (HWG), mit acht Autos. Es habe offensichtlich einen Übergabe-Termin gegeben, bei dem ein Übergabe-Papier unterschrieben wurde. Danach wurde das leere Gebäude durch die HWG-Mitarbeiter gesichert. Damit scheint der Termin am 18. 12. hinfällig zu sein, denn den (anderen) Anwohnern der Hafenstraße wurde am Abend mitgeteilt, dass "Hasi" seit heute definitiv raus aus dem Gebäude sei. Zuvor hatten sowohl die Landes-AfD als auch die hallesche CDU am Nachmittag noch das Land in der Pflicht gesehen, hier einzugreifen. In dem CDU-Papier hieß es: "Nach der erneuten Verweigerung der Amtshilfe im Rahmen der Räumung des besetzten Hauses in der Hafenstraße 7 durch die hallesche Polizei erwartet die CDU Halle ein abgestimmtes Vorgehen des Justiz- und des Innenministeriums. Die illegale Besetzung des Hauses in der Hafenstraße 7 muss konsequent und zügig beendet werden, um das Vertrauen in den handlungsfähigen Rechtsstaat nicht weiter zu gefährden. Die aktuelle Situation ist für jeden halleschen Bürger, der sich an Recht und Gesetz hält, unzumutbar. Der öffentlich ausgetragene Konflikt zwischen Justiz und der halleschen Polizei muss unverzüglich beendet werden und in einem entschiedenen rechtsstaatlichen Handeln gegenüber der illegalen Hausbesetzerszene münden!"              

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