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Supersonntag > Halle (Saale) > Freie Fahrt über die Salza >
Sonja Richter Sonja Richter
aktualisiert am 09.08.2018 um 13:52:48

Freie Fahrt über die Salza

Landesverkehrsminister Thomas Webel (vorn, 3..v.re.) und Ina Zimmermann (vorn, 4.v.re.), Bürgermeisterin von Salzatal, durchschnitten das Band zur Eröffnung der neuen Brücke. Landesverkehrsminister Thomas Webel (vorn, 3..v.re.) und Ina Zimmermann (vorn, 4.v.re.), Bürgermeisterin von Salzatal, durchschnitten das Band zur Eröffnung der neuen Brücke.
Foto: S. Richter Galerie (1 Bild)
Das Land Sachsen-Anhalt investierte 1,4 Millionen in den Neubau.

Saalekrei (sr). Jetzt gibt es ein Nadelöhr weniger auf dem Weg nach Höhnstedt und eine über halbjährige Umleitung entfällt.

Bereits seit dem 31. Juli können die Fahrzeuge wieder über die Salza-Brücke zwischen Langenbogen und Höhnstedt fahren und am Mittwoch vergangener Woche kam der Verkehrsminister selbst zum offiziellen Abschluss der Baumaßnahme und freute sich, dass damit ein über 20-jähriges Provisorium sein Ende gefunden hat. Denn die Salza-Brücke ist ein Projekt mit langer Geschichte, wie Uwe Langkammer, Präsident der Straßenbaubehörde Sachsen-Anhalt, konstatieren musste. Die vorhandene Gewölbebrücke stammte aus der Zeit um 1880 und genügte schon 1994 den steigenden Verkehrsanforderungen nicht mehr. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit kam damals eine Instandsetzung nicht mehr in Frage. Deshalb wurde für die Landesstraße L156 eine Behelfsbrücke über die Salza gebaut und es entstand bereits 1995 ein erster Entwurf für einen Neubau, der aber erst jetzt mit vielen Veränderungen realisiert werden konnte. Möglich machten das u. a. die veränderten Finanzierungsmöglichkeiten, die das Land 2015 beschlossen hat mit dem Ziel, „die Landesstraßen nicht mehr auf Verschleiß zu fahren", so Langkammer. In knapp zehn Monaten wurden für 1,4 Millionen Euro die neue Brücke ge-, die Landesstraße und die alte B80 Richtung Rollsdorf ausgebaut sowie zwei Stützwände an den Weinhängen entlang der L 156 errichtet.

Mit den beiden Stürzmauern ist es aber noch nicht getan. Auf dem weiteren Weg nach Höhnstedt, an der sogannnten Welle, müssen sich die Autofahrer auch noch in den kommenden zwei Jahren auf Bauarbeiten einrichten. „Wir haben noch nicht alle Genehmigungen für die Bauarbeiten", erklärte André Krünholz von der Landesstraßenbaubehörde und prognostizierte eine Fertigstellung nicht vor 2021.

Beim Bau der neuen Brücke über die Salza wurde auch den Belangen des Naturschutzes Rechnung getragen, da der kleine Bach u. a. Lebensraum für Fischotter ist. Die Einzelstützweiten betragen rund elf Meter, die lichte Höhe zwischen den Widerlagern 7,40 Meter und die kleinste lichte Höhe 1,90 Meter. Genutzt werden kann auf der Brücke eine Breite von 23,8 Metern. Und wichtig zu wissen für die Autofahrer: Mit der Freigabe der Brücke über die Salza wurde auch die Vorfahrtsregelung an dieser Stelle geändert. Die Hauptstraße ist jetzt die von Langenbogen kommende und an der Brücke abbiegende L 156 nach Höhnstedt und die alte B 80 nach Rollsdorf wurde zur Nebenstraße. Wer geradeaus weiter will, unbedingt die Vorfahrt beachten!

Mittel für Straßenbau nicht kürzen!

„Wir haben einen Reparaturstau von 450 Millionen Euro allein an den Landesstraßen", so Thomas Webel, „und erst der Doppelhaushalt hat überhaupt diese Arbeiten hier möglich gemacht". Mit der in den kommenden Jahren geplanten Finanzausstattung seien die Voraussetzungen gut, den vorhandenen Stau abzuarbeiten. Aber bereits jetzt werde im Landtag darüber diskutiert, wieder Hand an den Verkehrs-Etat zu legen und ihn zu kürzen. Der Verkehrsminister appellierte deshalb an die bei der Brückenfreigabe anwesenden Landtagsabgeordneten, das nicht zuzulassen. Und er versprach, dass an der L 156 weiter gebaut und auch die Stützwände noch saniert werden.

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