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Supersonntag > Halle (Saale) > Mit 1:2 verliert der Hallesche FC daheim gegen Fortuna Köln: Nichts Zählbares aus den ersten zwei Spieltagen >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 05.09.2018 um 14:16:25

Mit 1:2 verliert der Hallesche FC daheim gegen Fortuna Köln: Nichts Zählbares aus den ersten zwei Spieltagen

Halle (sc). Wenn schon der Coach der gegnerischen Mannschaft (Uwe Koschinat vom SC Fortuna Köln) hinterher zugibt, dass sie sich glücklich schätzen können, aus diesem Spiel mit drei Zählern herausgekommen und in der ersten Halbzeit hoffnungslos unterlegen ge-wesen zu sein, dann spricht das Bände. Denn diese Niederlage des Halleschen FC daheim hätte nicht sein müssen. Nicht nur, weil wirklich alles bestens (vor)bereitet war für die Elf von Neu-Trainer Torsten Ziegner. Sondern weil die Rot-Weißen mindestens drei Super-Torchancen in den ersten 45 Minuten vergeigt haben.

Am unglücklichsten: Stürmer Mathias Fetsch in der 45. Minute. Keine drei Meter frei vorm Tor schaffte er es noch, das rund Leder über die Querlatte zu ballern. Zuvor hatte Kölns Yeboah in der 35. Minute mit dem 0:1 den HFC kalt erwischt, denn das entsprach ganz und gar nicht der drückenden Überlegenheit der Gastgeber und dem ziemlich oft „brennenden" Strafraum vor Nikolai Rehnens Gehäuse, wofür immer wieder auch das gut funktionierenden Doppelgespann Marvin Ajani und Brydon Manu sorgte.

Nach der Halbzeitpause verlangte die drückende Hitze trotz mehrerer von Schiedsrichter Lasse Koslowski angeordneter Trinkpausen von allen ihren Tribut. Nur Braydon Manu sah man immer noch unverdrossen und scheinbar ohne jeden Kräfteverlust um jedem Ball kämpfen, auch um jene, die auf den ersten Blick schon verloren schienen. Mit technischer Rafinesse dribbelte er ein ums andere Mal seine Gegenspieler aus. Auch Mathias Fetsch lieferte bis kurz vors Tor viele sehenswerte Spielzüge, aber für dieses 1:2 - Robin Scheu erzielte für Köln in der 70. Spielminute das 0:2 und Pascal Sohm gelang in der 90. Minute für Halle noch der Anschlussstreffer - muss man ihm tortzdem die Chancentod-Kappe aufsetzen.

Einziger Trost: von ganz unten in der Tabelle gibt es nur noch eine Richtung, in die der HFC sich nun bewegen kann und muss: nach oben. Die Hoffnungen auf endlich Zählbares liegen auf dem dritten Drittliga-Spieltag - bereits am kommenden Dienstagabend gegen Jena.

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