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Supersonntag > Halle (Saale) > Wissen noch viel zu wenige: Wo regionale Produkte auf den Tisch kommen und täglich frisch gekocht wird >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:52:14

Wissen noch viel zu wenige: Wo regionale Produkte auf den Tisch kommen und täglich frisch gekocht wird

Kartoffelsuppe mit Würstchen gab es für alle zum Präsentationstermin am Montag in der Harz-Mensa. Natürlich frisch gekocht mit Produkten aus der Region.  Kartoffelsuppe mit Würstchen gab es für alle zum Präsentationstermin am Montag in der Harz-Mensa. Natürlich frisch gekocht mit Produkten aus der Region.
Foto: S. Christmann Galerie (1 Bild)
Halle (sc). Auch das Studentenwerk Halle muss europaweit ausschreiben, wenn es um die Lebensmittellieferungen für die von ihm betriebenen Mensen in Halle geht. Trotzdem will man - dem Wunsch vieler Studenten gemäß - mit Produkten kochen, die aus der Region stammen. Zwar bewerben sich auf solche Ausschreibungen meist „nur" Anbieter aus ganz Deutschland. Aber durchs ganze Bundesgebiet sollen die Gemüse- und Kartoffel- und die Kühllaster mit Fleisch und Wurst trotzdem nicht nach Halle anrollen. Außerdem gilt es, die heimischen Anbieter zu stärken, in dem man mit ihren Produkten kocht. Aber diese müssen auch in der Lage sein, die Zutaten für bis zu 1 900 Portionen Essen zu liefern. Jeden Tag.

Das Studentenwerk Halle hat es aber trotzdem geschafft. Es hat Lieferanten aus der Region gebunden. Fleisch und Wurstwaren kommen zum Beispiel von der Fleischerei Dietzel aus Zscherben. Das zum Kochen notwendige Salz direkt aus Halle vom Deutschen Salinekontor (Salinemuseum). Kartoffeln kommen aus Sülzetal, Wanzleben und Köhra, Obst aus Arensdorf. Das freut natürlich auch die zuständige Landwirtschaftsministerin. Claudia Dalbert, die auch Umweltministerin ist und deshalb weiß: „Die kurzen Transportwege schützen die Umwelt und das Klima, die Produktion hier in der Region sichert Arbeitsplätze und die sozialen Strukturen im ländlichen Raum. Als Land unterstützen wir die Initiative, um regionale Lebensmittel be-kannter zu machen." Mit Initiative ist die Aktion der Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalts (AMG) ge-meint, die mit dem Studentenwerk Halle und den beteiligten Unternehmen eine Info-Kampagne dazu gestartet hat. Denn, so Lydia Hüskens, Geschäftsführerin des Studentenwerkes, viele Studierende wüssten eben nicht, dass die Kartoffeln, die Fleisch- und Wurstwaren, das Obst und Gemüse, das sie in den Mensen in Halle konsumieren, hier aus der Region stammen. Also hängen jetzt in der Harzmensa Tafeln, auf denen die regionalen Partner mit ih-ren Produkten vorgestellt werden. Jörg Bühnemann, Geschäftsführer der AMG, weiß, dass innerhalb der Land- und Ernährungswirtschaft viel in Bewegung sei. Die internationalen Marktpreise unterlägen vielen Schwankungen, gleichzeitig fragten Verbraucher gezielt nach Produkten aus ihrer Re-gion. Darauf stellten sich viele Lieferanten und Vermarkter ein. Das Studentenwerk Halle, die Harzmensa und ihre Lieferanten seien dafür ein hervorragendes Beispiel.

Mit den Vorzügen und den regionalen Produkten unserer Region beschäftigt sich auch das Magazin „Unser Land" aus dem WOCHENSPIEGEL-Verlag. Auch die aktuelle Süd-Ausgabe richtet sich an alle Verbraucher, die bei ihrem Einkauf darauf achten, dass die Produkte aus ihrem Um­­land kommen, und natürlich an alle, die Sachsen-Anhalt lieben und neugierig sind auf die Schätze, die es immer wieder (neu) zu entdecken gibt. Für 2,90 Euro Schutzgebühr gibt es das Heft zu kaufen u. a. im Zeitschriftenhandel, in den MZ-Servicecentern in Halle am Markt und im Medienhaus, Delitzscher Straße 65, in den Filialen der Getränkequelle in Halle und in der Tourist-Info am Markt.

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