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Supersonntag > Halle (Saale) > Die Händelfestspiele 2018 werfen ihre Schatten voraus: Händelpreis für Joyce DiDonato >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 16.11.2017 um 20:17:22

Die Händelfestspiele 2018 werfen ihre Schatten voraus: Händelpreis für Joyce DiDonato

Zu ihrem Festkonzert am 26. Mai 2018 wird Joyce DiDonato der Händelpreis  2018 verliehen. Zu ihrem Festkonzert am 26. Mai 2018 wird Joyce DiDonato der Händelpreis 2018 verliehen.
Foto: Brooke Schaden
Halle (sc/Stiftung Händelhaus). Wie viele Opern Georg Friedrich Händel komponierte? Die Antwort auf diese Frage dürfte für Joyce DiDonato, US-amerikanische Mezzosopranistin, mehrfache Echo-Klassik-Preisträgerin, Grammy-Gewinnerin sowie frischgekürte Händel-Preisträgerin 2018 der Stadt Halle, ein Leichtes sein: es waren insgesamt 42. Und wenn zu den Händel-Festspielen 2018 mit „Berenice, Regina d' Egitto" (HWV 38) die traditionelle Neuproduktion einer Händel-Oper ihre Aufführung gehabt haben wird, ist man in Halle „durch" mit allen 42 Händel-Opern. Stets nach der akribisch erforschten Hallischen Händel-Ausgabe, dem unbestrittenen Original, versteht sich.

Damit ist die Reihe der besonderen Schmankerl zu den Festspielen 2018, deren Programm im Händel-Haus am Mittwoch vorgestellt wurde, natürlich noch nicht erschöpft. Unter dem Festspielmotto „Fremde Welten" wird vom 25. Mai bis zum 10. Juni 2018 an 17 Festspieltagen mit über 100 Veranstaltungen wieder jenem Hallenser gehuldigt, der wohl der einzige unumstrittene Weltstar der Saalestadt ist. Auch deshalb treffen sich hier 2018 wieder die Stars der internationalen Barockmusik-Szene: Neben DiDonato die Sopranistinnen Julia Lezhneva und Sophie Karthäuser, die Mezzosopranistinnen Magdalena Kozena und Ann Hallenberg, die Altistin Nathali Stutzmann sowie die Countertenöre Maax Emanuel Cencic und Xavier Sabata.

Dazu kommen die renommierten Ensembles wie „Il Pomo D' oro" (Leitung Maxim Emelyanychef), „Dunedin Consort" (John Butt) oder das La-Cetra-Barockorchester (Andrea Marcon). Wie in den vergangenen Jahren werden wieder Brücken zu anderen Musikgenres wie dem Jazz, der elektronischen und der Rockmusik geschlagen. Das Motto der Händel-Festspiele 2018 „Fremde Welten" ist überall präsent. Auch die Internationale Wissenschaftliche Konferenz beschäftigt sich mit dem Thema. Händel lernte im Laufe seines Lebens fremde Sprachen, Länder, Kulturen und Religionen kennen. In seinen musikalischen Werken überschritt er immer wieder Grenzen. Damit entführt er die Zu-hörer in ferne Gegenden und manchmal auch in Märchenwelten. Ist Händels Welt uns heute fremd geworden oder gibt es nicht auch Vieles, was uns vertraut ist? Es wird dazu eingeladen, den Antworten auf diese spannenden Fragen nachzugehen.

Ein Jubiläum steht auch auf dem Programm: 1968 war das Goethe-Theater Bad Lauchstädt erstmals Aufführungsort der Händel-Festspiele. Die historische Spielstätte hat sich in den 50 Jahren zu einem festen Be-standteil der Festspiele etab-liert. Im nächsten Jahr werden im Goethe-Theater die renommierte Lautten Compagney Berlin unter der musikalischen Leitung von Wolfgang Katschner Händels Serenata „Parnasso in festa" HWV 73 und das Prager Barockensemble Musica Florea das Opern-Pasticcio „Muzio Scevola" HWV 13 auf die Bühne bringen.

Dabei ist „Muzio Scevola" erstmals seit dem 18. Jahrhundert in einer szenischen Gesamtaufführung zu erleben. Eine deutsche Erstaufführung wird es im Carl-Maria-von-Weber-Theater in Bernburg geben. Das Bach Consort Wien mit Rubén Dubrovsky und ausgezeichnete Solisten werden Händels
„Oreste" HWV A11 aufführen.

Die Händel-Festspiele gehen im kommenden Jahr aber auch ganz neue Wege. Neben den be-währten und immer beliebter werdenden Baroque Lounges wird es erstmals einen Poetry Slam zum Thema „Fremde Welten" geben.

Des Weiteren wird die Zusammenarbeit mit dem London Handel Festival ausgebaut. Die „Handel Singing Competition" hat schon manche internationale Gesangskarriere hervorgebracht. Erstmalig stellen sich zwei Preisträger des Gesangwettbewerbes 2017 in einem Lunch-Konzert im Händel-Haus in Halle vor.

Der Eintritt ist kostenfrei - wie bei vielen Veranstaltungen. So dürfen sich Besucher auf die 16. Orgelnacht, auf ein Nachtkonzert, auf die Internationale Wissenschaftliche Konferenz, auf Vorträge zu ausgewählten Veranstaltungen, auf „Handel for Brass" auf dem Domplatz und auf das Fest für die ganze Familie im Hof des Händel-Hauses freuen - ohne Eintritt dafür bezahlen zu müssen.

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