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Supersonntag > Halle (Saale) > Stadt will Holzplatz-Areal zu lebendigem Viertel umgestalten: Schulneubau neben neuem Planetarium >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 09.11.2017 um 17:50:06

Stadt will Holzplatz-Areal zu lebendigem Viertel umgestalten: Schulneubau neben neuem Planetarium

Die Hülle des alten Gasometers auf dem Holzplatz wird bald die Hülle des neuen Planetariums  und damit Kernstück eines grundlegend umgestalteten Holzplatz-Areals sein. Daneben soll ein Schulneubau entstehen.                                                             Die Hülle des alten Gasometers auf dem Holzplatz wird bald die Hülle des neuen Planetariums und damit Kernstück eines grundlegend umgestalteten Holzplatz-Areals sein. Daneben soll ein Schulneubau entstehen.
Foto: Archiv/S. Christmann
Holzplatz (sc). Das Areal am Holzplatz hat die längste Zeit im Dornröschen-Schlaf eines mehr oder weniger brachliegenden Geländes verbracht. Denn die Stadt geht jetzt, wie auf der öffentlichen Beigeordneten-Konferenz am vergangenen Dienstag verkündet wurde, die grundlegende Umgestaltung des Geländes an - mit Hilfe von sogenannten EFRE-Mitteln (Geldern aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung).
Da wäre zunächst die Gasometer-Ruine. Die soll wie bereits bekannt die Hülle für das neue Planetarium bieten. Mit dem Bau soll 2019 begonnen werden. Hierfür kann die Stadt auf 14 Millionen Euro Fluthilfemittel zurückgreifen, da das alte Planetarium auf der Peißnitz 2013 vom Hochwasser schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde. Dann beabsichtigt die Deutsche Lebensrettungs-gesellschaft (DLRG), die derzeit in einem provisorischen Übergangsdoizil in Halle-Neustadt residiert, auf dem Holzplatz-Gelände ihre neue Wasserrettungsstation und ein Schulungszentrum aufzubauen - einen konkreten Zeitplan gibt es hier aber noch nicht.

Extra für die Reaktivierung des alten Solebrunnens auf dem Holzplatz hat sich der Neue Hallesche Pfännerschaft e. V. gegründet. Denn im Jahr 2021 - im Jahr des 300-jährigen Bestehens der königlich preussischen Saline in Halle -  will man es geschafft haben, die Sole zum Salzsieden im Salinemuseum wieder selbst zu fördern (bisher kommt die Sole per Tanklastern aus dem Umland von Halle). Dieser Solebrunnen, dessen Förderturm viele ältere Hallenser noch gut in Erinnerung haben, ist der einzige in Halle, der sich wieder reaktivieren ließe. Die bestehende Solequelle am Holzplatz wurde 2012 auf ihre Ergiebigkeit mit einem positiven Ergebnis geprüft. Nach Schaffung der technischen Voraussetzungen und der Genehmigung durch das Bergamt könnte bald wieder hallesche Sole in der Saline verarbeitet werden, heißt es auf der Internetseite des Vereins. Mit Unterstützung von ProHalle e.V. wurde genau an dieser Stelle eine Stele installiert, die an diesen Förderturm erinnert. Probeuntersuchungen im Auftrag der Stadtwerke im Jahre 2012 haben jedenfalls ergeben, dass es sich lohnen könnte, den Brunnen zu reaktivieren.

Im sogenannten Kurt-Wabbel-Haus an der Genzmer Brücke sei, so Kulturbeigeordnete Judith Marquardt, richtig Leben drin. Unter anderem habe hier das freie WUK-Theater seinen Sitz, das dieser Tage offiziell eröffnet werde. Katharina Brederlow, Sozialbeigeordnete der Stadt, brachte dann das Vorhaben eines Schulneubaus samt Turnhalle auf der Fläche nördlich des Gasometers ins Gespräch. Zum einen brauche man solch einen Neubau als Ausweichobjekt, wenn Schulgebäude in den Jahren 2019 bis 2023 saniert werden müssen. Danach könnte dieser Schulneubau den Bedarf an einer neuen weiterführenden Schule abdecken. In Innenstadtnähe würde eine solche gebraucht. Die Nachbarschaft von Planetarium und Halloren- und Salinemuseum böte sich für nutzbringende Synergien geradezu an, die Verkehrsanbindungen seien auch gegeben.

Im Gespräch sind schließlich auch die weitere Ausgestaltung des Parkes des Hoffens, des Erinnerns und des Dankes, in dem für Organspender Bäume gepflanzt werden (können). Das Parkwegenetz soll ebenfalls ausgestaltet bzw. ausgewertet werden. Und dann will man noch einen alten Arm der Elisabethsaale wieder freilegen und die dortige Brücke umbauen. Doch zunächst einmal muss man im nächsten Jahr mit verschiedenen Abbruch- und Entsiegelungsarbeiten beginnen.

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