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Supersonntag > Halle (Saale) > Erika und ihre flotten Typen >
Sonja Richter Sonja Richter
aktualisiert am 21.04.2017 um 13:29:08

Erika und ihre flotten Typen

Andreas Schröder (li.) hat aus seiner privaten Sammlung u. a. diese Erika von 1928 mitgebracht und stellt sie Museums-Kustos Christian Schwela vor. Links oben in der Vitrine steht das Modell einer Holzschreibmaschine von Schreibmaschinenerfinder Peter Mitterhofer. Andreas Schröder (li.) hat aus seiner privaten Sammlung u. a. diese Erika von 1928 mitgebracht und stellt sie Museums-Kustos Christian Schwela vor. Links oben in der Vitrine steht das Modell einer Holzschreibmaschine von Schreibmaschinenerfinder Peter Mitterhofer.
Foto: S. Richter Galerie (12 Bilder) Galerie (12 Bilder) Galerie (12 Bilder) Galerie (12 Bilder) Galerie (12 Bilder) Galerie (12 Bilder) Galerie (12 Bilder) Galerie (12 Bilder) Galerie (12 Bilder) Galerie (12 Bilder) Galerie (12 Bilder) Galerie (12 Bilder)
Bis zum 30. September kann man durch die Schreibmaschinengeschichte wandern.

Halle (sr). Ordentlich in die Tasten hauen, damit auch der letzte Durchschlag lesbar ist - damit kann die heutige Computergeneration wahrscheinlich nichts mehr mit anfangen.

Doch lange bevor es den Computer gab, gab es die Schreibmaschine. Deren Geschichte - besonders der seit 1910 gebauten Kleinschreibmaschine „Erika" - widmet sich die neue Sonderausstellung im Technischen Halloren- und Salinemuseum unter dem Titel „Erika & ihre flotten Typen. Schrift und Technik im Wandel der Zeit". Mit 45 Modellen, die meisten davon aus der privaten Sammlung von Andreas Schröder, den Hallensern bekannt als Leiter der AWO-Kinderdruckwerkstatt, und auf einigen Schautafeln zeigt sie den Weg von der Holz- zur heute noch produzierten elektronischen Schreibmaschine auf. Vom Peter-Mitterhofer-Museum in Partschins (Südtirol/Italien) wurde dafür Leihweise auch ein Modell der ältesten Holzschreibmaschine (produziert in den Jahren 1864 bis 1869) des Erfinders Peter Mitterhofer zur Verfügung gestellt. Das Original dieser weit über 100 Jahre alten Schreibmaschine findet sich heute in einem Wiener Museum. Eine Erika für Blindenschrift kommt zum Beispiel vom Beruflichen Bildungswerk in Halle.
Andreas Schröder sammelt seit über 30 Jahren Schreibmaschinen und hat Modelle ab 1910 in seinem Besitz. Und kennt sich natürlich auch bestens damit aus, zum Beispiel: Als die Dresdener Firma Seidel & Neumann 1910 die Reiseschreibmaschine auf den Markt brachte, erhielt die den Namen „Erika" nach der Enkelin des Firmengründers Bruno Neumann. Produziert wurden Erikas übrigens bis 1991. Aber es gab noch weit über 100 andere Hersteller von Schreibmaschinen. Und da jede vom Hersteller eine Registriernummer erhalten hat, lässt sich auch heute noch ganz einfach das Herstellungsjahr recherchieren und wenn man Glück hat auch der Weg, den die Schreibmaschine durch die Büros genommen hat. Denn zumindest in großen Unternehmen wurde die Registriernummer gleich als Inventarnummer genutzt.

Führungen durch die Ausstellung sind auf Anfrage im Museum (Tel. 0345/20 93 23 16) möglich und natürlich zur Museumsnacht am 6. Mai von 18 bis 24 Uhr.

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