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Kerstin Eschke Kerstin Eschke
aktualisiert am 19.04.2017 um 16:08:04

„Die combinierte Akademie“

Dieser Globus kam 1823 von Wittenberg nach Halle. So wie alle Exponate wurde er auf dem Schiffsweg transportiert. Dieser Globus kam 1823 von Wittenberg nach Halle. So wie alle Exponate wurde er auf dem Schiffsweg transportiert.
Foto: Kerstin Eschke Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder)
Ausstellung im 200. Vereinigungsjahr der Universitäten Halle und Wittenberg. Die Geschichte der Universitäten Halle und Wittenberg stehen Mittelpunkt der Schau im Löwengebäude.

Halle (mlu). Die größte und älteste Hochschule Sachsen-Anhalts entstand 1817 aus dem Zusammenschluss der 1502 gegründeten Universität Wittenberg und der 1694 gegründeten Friedrichs-Universität Halle.

„Wir haben den 12. April für die Eröffnung der Ausstellung gewählt, weil an diesem Tag 1817 der Erlass zur Vereinigung der Universitäten vom preußischen König Friedrich Wilhelm III. erging“, so Dr. Michael Ruprecht, Leiter der Kustodie und des Archivs der Universität, der die Schau konzipiert hat.

Unter dem Titel „Die combinierte Akademie“ gibt die Ausstellung Einblicke in die turbulente Zeit vor 200 Jahren, als Napoleon sowohl das preußische Halle als auch das sächsische Wittenberg belagert hat. Die Ausstellung  präsentiert in Halle noch nie gezeigte Objekte wie das Original der Deutschen Bundesakte, ein Vertrag über die Gründung des Deutschen Bundes auf dem Wiener Kongress. Auch Exponate aus Wittenberg sind erstmals im Unimuseum zu sehen, wie das silberne Siegel des Wittenberger Rektors aus der Anfangszeit der Leucorea. Ein weiteres Highlight ist einer von weltweit zwei Globen, die 1599 gefertigt wurden. Aber auch Zeugnisse des Krieges sind Teil der Schau: eine Kanonenkugel von 1813, ein Säbel und eine Pistole von König Jérôme Bonaparte.

„Die combinierte Akademie“ - noch bis 9. Juli im Löwengebäude am Universitätsplatz 11 in Halle
jeweils Di - Fr 11 - 13 und  14 - 18 Uhr, So 14 - 18 Uhr, an Feiertagen geschlossen, Eintritt frei



 

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