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Supersonntag > Halle (Saale) > Die Frauenmannschaft des SV Blau-Weiß Dölau: Höchste Spielklasse im Land >
Sonja Richter Sonja Richter
aktualisiert am 28.05.2014 um 16:35:18

Die Frauenmannschaft des SV Blau-Weiß Dölau: Höchste Spielklasse im Land

Die Dölauer Frauenmannschaft ist das zweitstärkste Frauenteam in der Saalestadt und wurde in diesem Jahr Vizehallenmeister im Land - sogar noch vor dem HFC. Die Dölauer Frauenmannschaft ist das zweitstärkste Frauenteam in der Saalestadt und wurde in diesem Jahr Vizehallenmeister im Land - sogar noch vor dem HFC.
Foto: S. Richter
Seit 1998 spielen die Dölauer Frauen in der höchsten Spielklasse des Landes.

Dölau (sr). Dass in Halle nicht nur der HFC eine erfolgreiche Frauenfußballmannschaft hat, beweisen die Frauen von Blau-Weiß Dölau.

1991 gegründet und seit 1995 im Spielbetrieb, sind sie 1998 in die höchste Spielklasse des Landes aufgestiegen und dort geblieben. Die aktuelle Saison haben sie mit dem vierten Platz beendet. 2002 schafften sie es sogar auf Platz 3. Zweimal standen sie im Halbfinale des Landespokals (2004 und 2005) und wurden in diesem Jahr Vizehallenmeister des Landes hinter dem Zweitligisten Magdeburg und noch vor dem Rivalen aus der eigenen Stadt.

Suche nach Spielerinnen
und einen neuen Trainer


Obwohl die Frauenfußballmannschaft erst wenige Jahre alt, kann ihr Verein schon auf eine lange Tradition zurückschauen. 1907 als Fußballverein gegründet, sind heute 450 Vereinsmitglieder in den Abteilungen Fußball, Gymnastik und Kegeln organisiert. Die 1. Herrenmannschaft spielt in der Landesliga, die Zweite in der Stadtoberliga und die Dritte in der 1. Stadtklasse. Im Jugendbereich gibt es von den Bambinis bis zu den A-Junioren aktive Teams bei den Männern, „aber bei uns Frauen fehlen die Nachwuchsmannschaften", so Franka Blümel. Die etwa 20 aktiven Spielerinnen zwischen 15 und 43 Jahren sind deshalb immer auf der Suche nach Un-terstützung. Trainiert wird mittwochs und freitags um 18.30 Uhr, gespielt meist sonntags um 14 Uhr. Das kostet viel Zeit neben Beruf und Familie, denn das Training nehmen die blau-weißen Frauen ernst. „Sonst würden wir uns nicht in der Verbandsliga halten." Und weil nach drei erfolgreichen Jahren ihr Trainer seine Arbeit in Dö-lau beendet, wird auch da ein Nachfolger gesucht. Spätestens Mitte Juli, wenn das Training startet, wird eine dirigierende starke Hand gebraucht. Schließlich will man Ende August in die nächste erfolgreiche Saison starten.

Frankreich schafft
es bis ins Viertelfinale


Der Supersonntag unterhielt sich mit den Dölauer Frauen über Frankreich als WM-Teilnehmerland. Erfahrungen dort sammelte Jana, als sie ihr Freiwilliges Soziales Jahr in Frankreich absolviert und auch Fußball gespielt hatte. „Die Männer spielen technisch gut", erlebte sie bei Besuchen im Stadion.

Und Franka erinnerte sich an den Vorfall mit Zinedine Zidane, der bei der WM 2006 im Finale gegen Italien seinen Gegenspieler so hart mit dem Kopf gestoßen hatte, dass er die rote Karte sah. Das Finale gewann Italien. Die Strafe war Zidane egal. Nach der WM beendete er seine Karriere. Claudia ist linke Abwehrspielerin. „Um einmal gegen den Fußballer des Jahres Frank Ribery zu spielen, würde ich sogar meine Position wechseln", meint sie augenzwinkernd. Einig sind sich die Dölauer Frauen bei der Prognose: Frankreich kommt bis ins Viertelfinale.

SV Blau-Weiß Dölau, Abteilung Fußball

06120 Halle

Salzmünder Straße 3

Ansprechpartner für die Frauenabteilung: Matthias Hempel, Tel. (0176) 31 76 66 45 oder (0345) 6 80 03 47

Homepage der Fußball-Frauen:

www.bw-doelau.de

Fußball in Frankreich in Zahlen & Fakten

Das erste offizielle internationale Match fand am 1. Mai 1904 vor 1 500 Zuschauern im Brüsseler Vivier d‘Oie gegen Bel-gien statt und endete mit einem 3:3.

Frankreich gewann bisher einen Welt- (1998) und zwei Europameistertitel (1984, 2000).

Frankreich wird in Brasilien in der Vorrundengruppe E auf die Schweiz, Ecuador und Honduras treffen. Das wurde von der französischen Fachpresse als Glückslos be-zeichnet, weil Frankreich der leichtesten der acht Vorrundengruppen zugeordnet worden sei.

Von den erfolgreichsten Torschützen ist keiner mehr aktiv: Thierry Henry (1997 bis 2010) mit 51 Toren in 123 Einsätzen, Michel Platini (1976 bis 1987) mit 41 Toren bei 72 Einsätzen, David Trezeguet (1998 bis 2008) mit 34 Toren in 71 Einsätzen und Zinédine Zidane (1994 bis 2006) mit 31 Toren in 108 Einsätzen.

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