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Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 12.04.2019 um 08:19:21

Saisonstart in der Radwegekirche in Steckby

St. Nicolai Steckby ist seit April 2008 Anhalts erste Radfahrerkirche. St. Nicolai Steckby ist seit April 2008 Anhalts erste Radfahrerkirche.
Foto: Archiv
Seit der Eröffnung haben rund 14.250 Menschen St. Nicolai besucht. 

Steckby (red). In der Kirche St. Nicolai in Steckby wird am Palmsonntag (14. April, 15 Uhr) mit einer Andacht und einem Konzert die Radfahrsaison eröffnet. 

Seit der Eröffnung im Jahr 2008 haben rund 14.250 Menschen St. Nicolai besucht, die erste Radwegekirche in Anhalt. Im Jahr 2018 waren es 750 Personen, viele von ihnen Radfahrerinnen und Radfahrer. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher aus dem Ausland liegt bei rund 12 Prozent. 

Die Andacht hält Pfarrer Lutz-Michael Sylvester aus Zerbst, das Konzert wird vom Vokalensemble Cantus Albicus (Leitung: Ingeborg Nielebock) gestaltet. Danach gibt es eine kurze Rad-Partie durch Steckby. 

Weitere Radwegekirchen in Anhalt sind die Kirche St. Nicolai Coswig, die Kirche St. Petri Wörlitz, die Patronatskirche Klieken, die Stadtkirche Oranienbaum und die Kirche in Ballenstedt-Opperode.

Die um 1200 erbaute Feldsteinkirche St. Nicolai in Steckby ist mit dem Kirchenschiff, einem quadratischen Chor und einer kleinen halbrunden Apsis vollständig erhalten. Über dem westlichen Giebel des Schiffes sitzt ein Fachwerkreiter aus dem 18. Jahrhundert. Die Fensteröffnungen blieben nicht im Original erhalten, sind aber in ihren ursprünglichen Umrissen zu erkennen, ebenso wie die jetzt vermauerten Portale an der Nord- und Südseite. 

Die Bronzeglocke der Kirche stammt aus dem Jahr 1876, die Zuberbier-Orgel aus dem 18. Jahrhundert. Der schlichte barocke Altaraufsatz ist ein Geschenk des Herzogs Leopold Friedrich und trägt das Gemälde „Noli me tangere“ – „Berühre mich nicht“: Maria Magdalena begegnet dem auferstandenen Christus. 

Seit 1996 ist die Kirche im Besitz von modernen Fenstern, die vom Magdeburger Künstler Richard Wilhelm gestaltet wurden. 
 

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