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Supersonntag > Dessau-Roßlau > Vortrag im Alten Wasserturm in Dessau: Dr. Dorothea McEwan spricht über den anhaltischen Künstler Eduard Zander im Äthiopien >
Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 08.04.2019 um 11:03:47

Vortrag im Alten Wasserturm in Dessau: Dr. Dorothea McEwan spricht über den anhaltischen Künstler Eduard Zander im Äthiopien

Turm der von Eduard Zander entworfenen Kirche in Däresge Maryam. Turm der von Eduard Zander entworfenen Kirche in Däresge Maryam.
Foto: McEwan
Der Verein für Anhaltische Landeskunde lädt zu einem interessanten Vortrag ein.

Dessau (red). Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges befand sich in der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau eine umfangreiche Sammlung von ethnografischen Objekten aus Äthiopien und von Grafiken, die die dortige Landschaft, die Bewohner sowie Flora und Fauna zeigten. Alle diese Objekte stammten vom anhaltischen Maler, Architekten und Abenteurer Eduard Zander (1813-1868), der ab 1847 bis zu seinem Tod in Äthiopien lebte und wirktet. 

Bis auf geringe Reste sind diese von Eduard Zander stammenden Sammlungsstücke heute nicht mehr vorhanden. In Äthiopien selbst hat Eduard Zander mit der von ihm geplanten und noch heute erhaltenen Kirche in Däresge Maryam ein bleibendes eindrucksvolles Zeugnis hinterlassen.

Dr. Dorothea McEwan, die lange Zeit Archivarin des Warburg-Instituts an der Universität London war und im März 2018 zum Mitglied der äthiopischen Akademie der Wissenschaften ernannt wurde, hat sich seit vielen Jahren intensiv mit dem Leben, dem künstlerischen Schaffen und dem Wirken Eduard Zanders in Abessinien beschäftigt. 

Aus dieser akribischen Arbeit ging ein Werkverzeichnis hervor, das die weit verstreuten Zeugnisse des künstlerischen Schaffens Eduard Zanders zusammenfasst und jüngst vom Stadtarchiv Dessau-Roßlau herausgegeben wurde. 
Dorothea McEwan wird am, 9. April im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Vereins für Anhaltische Landeskunde im Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm) zu Gast sein. 
Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. 

Unter dem Titel „Eduard Zander – Auf äthiopischen Spuren einst und jetzt“ wird Dorothea McEwan in einem reich bebilderten Vortrag den anhaltischen Künstler Eduard Zander im Äthiopien des 19. Jahrhunderts würdigen und das Werkverzeichnis vorstellen, vor allem aber auf die Forschungen im Äthiopien des 21. Jahrhunderts sowie auf Land und Leute eingehen. Zu diesem Vortrag sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
 

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