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Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 15.03.2019 um 15:18:47

"Fridays for future": Schüler streiken in Dessau für ihre Zukunft

Protest auf dem Platz der Deutschen Einheit in Dessau. Protest auf dem Platz der Deutschen Einheit in Dessau.
Foto: Anke Katte Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder)
Dessau (ak). Weil der Klimawandel zu einer realen Bedrohung für ihre Zukunft geworden ist,  gehen weltweit in inzwischen mehr als 100 Ländern jeden Freitag Schülerinnen und Schüler auf die Straße, um unter dem Slogan „Fridays for Future“ für mehr Klimaschutz zu streiken.

In Dessau fanden sich am  Freitag,ittag schätzungsweise rund 300 junge Menschen an der Friedensglocke ein.  Von hier aus starteten sie mit Plakaten und Spruchbändern zu einer Demonstration durch die Innenstadt.

Paul Nolte von der Ortsgruppe Dessau der „Fridays for Future“-Bewegung stellt klar: „Eigentlich wollen wir gar nicht die Schule schwänzen. Viele von uns haben eigentlich auch gar keine Zeit und müssen sich - so wie ich - aufs Abi vorbereiten. Aber wir müssen die Politik der Älteren machen. Wenn wir außerhalb de Schulzeit streiken würden, hätten wir längst nicht so viel Aufmerksamkeit und die brauchen wir auch, wenn wir etwas erreichen wollen.“

Was die jungen Klimaschützer konkret in Dessau-Roßlau fordern, haben sie in einer Petition formuliert. Unter anderem geht es um ein nachhaltiges Stadtkonzept, um mehr und sicher ausgebaute Radwege, Radstraßen, ein Fahrrad-Verleih-System für die Stadt, eine bessere Bahnanbindung und eine intensivere Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt. Die Klimaaktivisten stellen aber nicht nur Forderungen auf, sondern wollen bei sich selbst anfangen. So ist am 29. März eine Müllsammelaktion im Stadt- und Schillerpark sowie an der Bahnhofskreuzung geplant. In verschiedene Arbeitsgruppen werden Konzepte erarbeitet, unter anderem auch für den Konsumwandel. 

 

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