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Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 17.01.2019 um 17:22:06

Verein lädt zur Informations- und Diskussionsrunde: Vision Schlossplatz Dessau

Kerstin Franz wird ihr Projekt Kerstin Franz wird ihr Projekt "Muldterrassen" vorstellen, über das auch der Super Sonntag bereits berichtet hat.
Foto: Anke Katte
Dessau (red). Der Verein „Stadtbild Deutschland e. V.“ lädt am 21. Januar, um 18 Uhr in die Dessauer Marienkirche zu einer Informationsveranstaltung ein. Einlass ist ab 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Das Thema des Abends ist von den Organisatoren mit „Vision Schlossplatz – Gemeinsam für Dessau!“ überschrieben.

Der Verein lädt alle interessierten Bürger ein, sich über Ideen für eine Neugestaltung des Schlossplatzes zu informieren. 
Das Projekt „Muldterrassen“ wird durch Kerstin Franz vorgestellt. Im Anschluss wird Manuel Reiprich, Mitglied des Vorstands von „Stadtbild Deutschland e.V.“, zum Thema sprechen.

Die Veranstaltung soll laut Initiatoren eine Initialzündung für mehr Bürgerbeteiligung bei der Entwicklung der Stadt Dessau-Roßlau sein. Es sei möglich und auch praktisch machbar, den Schlossplatz und auch weitere Teile der Stadt aufzuwerten, wobei Tradition und Moderne sich nicht ausschließen, sondern ergänzen können.

Der Verein „Stadtbild Deutschland e. V.“ setzt sich ehrenamtlich und bundesweit für die Verbesserung der Lebensqualität deutscher Städte und für klassisch-traditionelles sowie regionaltypisches Bauen ein.

Leserkommentare:


Manfred Allner, Luckenwalde (bis 2013 Dessau-Roßlau):, Luckenwalde:
"Dessau-Roßlau gehört seinen Bürgern Erkennbar ist: Die Debatte hat Fahrt aufgenommen. Und da erschreckt es mich einmal mehr, was für ein eisiger Gegenwind aufgekommen ist. Neben den vielen, rhetorisch nicht ungekonnt formulierten Gemeinplätzen und Schlagworten ist vor allem eine Bemerkung, von der ich gelesen habe, fehl am Platze, weil kleinkariert und ahistorisch: Angeblich wäre es das falsche Signal, wenn in der Bauhausstadt das 18. Jahrhundert wieder aufgebaut würde. Ich kann mich nicht erinnern, dass jemand im Zusammenhang mit dem Projekt „Schlossplatz“ das geäußert oder gar gefordert hätte. Das klingt, als wollte man auf diese Weise die vielen klugen Gedanken und vom Geschichtsverständnis geprägten Vorschläge mit einer Handbewegung einfach beiseiteschieben. Der Volksmund spricht in diesem Zusammenhang von Abbügeln. Dazu kommt die wohl ebenfalls unangemessene Selbstbeweihräucherung einiger der beteiligten „Abbügler“. „Schön“ zu hören, dass man es prinzipiell gut findet, wenn sich Bürger für ihre Stadt engagieren. Eher zu trifft wohl: Bürger engagieren sich nicht nur und zeigen ihre Verbundenheit zur Stadt, es ist ihre Stadt. Und alle, die in unserer Stadt Dessau-Roßlau auf Zeit gewählt wurden und so genannte Spitzenpositionen einnehmen, sollten schon ein wenig demütiger sein: Sie sind für die Bürger da, nicht die Bürger für sie. Das hat – wie ich es gelernt und weiter gegeben habe – etwas mit Demokratie zu tun. Der „Initiative Schlossplatz Dessau“ kann ich nur beipflichten, was sie beschlossen hat, konsequent weiterzuführen und dabei immer wieder darauf hinzuweisen: Bürger, seid wachsam und lasst euch kein X für ein U vormachen. Auch das ist bürgerschaftliches Engagement im Sinne von Dessaus früherem großen OB Fritz Hesse. Manfred Allner, per E-Mail"

Manfred Allner, Luckenwalde (bis 2013 Dessau-Roßlau):
"Randbemerkungen eines „alten“ Dessauers Natürlich habe ich mich über die Diskussion am Montag, dem 21., in der Marienkirche gründlich informiert. Meine Gefühle danach waren gemischt, sehr gemischt. Neben dem vielen Positiven, das eine wichtige Rolle gespielt hat, gibt es leider auch die Auslassungen von Frau Schlonski, immerhin Beigeordnete für Bau und Stadtentwicklung; diese sind als Gemeinplätze nur schwer zu übertreffen und lassen mich den ganzen Optimismus verlieren, den Frau Franz vermittelt. Damit ist alles gesagt: Weder der OB, noch die Verantwortlichen in der Stadtverwaltung, noch der Stadtrat haben Vorstellungen zur weiteren Gestaltung dieses Teiles des Stadtzentrums (zur weiteren Gestaltung der Stadt schon gar nicht). Meine Großmutter sagte früher immer zu mir: „Junge, wenn du kein Gefühl für deine Heimat hast, dann hast du auch keine.“ Das ist das eigentliche Problem: Die Leute, die in der Verantwortung stehen, weil sie leider – lassen wir die Gründe beiseite – gewählt wurden, haben das nicht, was es für eine Stadt, einen Ort, eine Region braucht: ein Heimat-Gefühl – sprich in diesem Falle – ein Dessau-Gefühl. Unsere früheren OBs haben ihre Schwerpunkte gesetzt – nein, ich nenne keine Namen, jeder Dessauer weiß davon: das Leopold-Karee, das Rathaus-Center, die Umgehungsstraßen, die Bogenbrücke, das Dessau-Center und – ach, wie mir das leid tut – mir fällt bis auf das Motto kaum noch mehr ein: hier ein bisschen, da ein bisschen, dort ein bisschen … Aber eine Frage: Haben sie jemals an die gedacht, die sie in dieser und für diese Stadt gewählt haben: die Arbeiter, die Angestellten, die Verkäuferinnen, die Betriebsleiter, die Künstler und Schriftstellre, die Rechtsanwälte und Notare, die Arbeitslosen und die Gelegenheitsarbeiter … Mein neuester Dessau-Kalender ist in jedem Monat mit einem kleinen Trauerband „geschmückt“. Zugegeben, ich habe eine Anleihe bei dem großen Dichter Heinrich Heine genommen: „Denk ich an“ Dessau „in der Nacht,/so bin ich um den Schlaf gebracht.“ Allein das rechtfertigt das Trauerband. Manfred Allner, per E-Mail "


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