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Supersonntag > Dessau-Roßlau > Musical Jesus Christ Superstar vor dem Dom in Magdeburg >
Torsten Waschinski Torsten Waschinski
aktualisiert am 09.06.2018 um 09:37:31

Musical Jesus Christ Superstar vor dem Dom in Magdeburg

Noch ohne Kostüme aber mit viel Eifer und Elan: Darsteller, Chor und Ballett proben die Kreuzigung Jesus‘ auf dem Domplatz. Noch ohne Kostüme aber mit viel Eifer und Elan: Darsteller, Chor und Ballett proben die Kreuzigung Jesus‘ auf dem Domplatz.
Foto: Sebastian Köhler Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder)
Magdeburg (sbw). Die letzten Tage von Jesus - erzählt vor dem Magdeburger Dom. Besser kann die Kulisse für das „Jesus Christ Superstar“ nicht sein. Das Theater Magdeburg bringt das weltberühmte Musical dieses Jahr bei seinem Domplatz Open Air auf eine imposante Freilichtbühne.

Nach vielen erfolgreichen Jahren, in denen auf dem Gelände mit Blick auf den Dom unter anderem die „Titanic“ sank oder im Vorjahr die Jets gegen die Sharks in der „West Side Story“ kämpften, stellt sich fast die Frage: „Jesus, warum erst jetzt?“ Kaum ein Musical wirkt an diesem Ort passender!

Die Schauspieler, Sänger und Tänzer bewegen sich auf einer terrassenartigen Bühne mit vielen Treppen. Insgesamt misst die Auftrittsfläche 20 mal 30 Meter – so groß wie drei Tennisplätze. Am hinteren Ende prangt in großen Lettern das Wort Hero – Held.

Die Helden und Hauptdarsteller des Stücks sind Jesus (Tobias Bieri), Judas (Timothy Roller) und Maria Magdalena (Julia Gámez Martín), die dem Wochenspiegel im Video Rede und Antwort standen - mehr dazu online. Unterstützt werden sie vom Opernchor, der Magdeburger Philharmonie, dem Ballett und weiteren Schauspielern.

Insgesamt 18-mal wird Jesus ab dem 15. Juni von Judas verraten. 18-mal singt Maria Magdalena voller Inbrunst „Wie soll ich ihn nur lieben?“ und 18-mal wird der „Superstar“ sein irdisches Ende am Kreuz finden - alles im Schatten des geschichtsträchtigen Magdeburger Doms.

👉 VIDEO von den Vorbereitungen/Proben


EINZEL-INTERVIEWS im Video:

👉 Jesus von Nazareth: Tobias Bieri
👉 Maria Magdalena: Julia Gámez Martín
👉 Judas Ischariot: Timothy Roller 
👉 Regie/Kostüme: Sebastian Ritschel

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ZITATE

Jesus

Tobias Bieri spielt den Jesus:

„Es ist eine sehr spezielle Rolle, weil diese Figur natürlich ein riesen Vorbild hat. Jeder Mensch hat ein Bild oder weiß irgendetwas über diese Rolle.“

„Die ganze Kreuzigung dauert etwa sieben Minuten bis zum Tod, das ist natürlich auch als Schauspieler nicht ganz einfach. Eine Szene, vor der ich sehr viel Respekt habe.“

„Ich versuche das Stück nicht als religiöses Stück zu sehen, sondern als ein Stück über drei Menschen und den Weg den sie gehen.“


Judas

Timothy Roller spielt den Judas:

„Hier bin ich sehr aufgeregt, weil ich einen riesigen Respekt habe vor der Rolle. Sie ist irre schwer, sowohl inhaltlich, als auch stimmlich. Es ist eine der großen Rollen, wo es nicht selbstverständlich ist, dass man sie spielen darf.“

„Einer der Höhepunkte im Stück ist für mich ist das Lied ‚Superstar‘. Es hat soviel Macht, es ist so stark.
Natürlich ist es auch der Höhepunkt, weil Jesus zum Kreuz geht. Aber auch, weil alle singen, weil alle da sind. Das Lied ist ein riesiges musikalisches Event.“  


Maria Magdalena

Julia Gámez Martín spielt Maria Magdalena:

„Ich bin zwar getauft und konfirmiert, bin aber sehr zwiegespalten, was Religion an sich angeht. Weil ich finde, dass Religion einfach sehr, sehr viel kaputt gemacht hat früher und auch heute noch.“

„Das Musical ist seit 40 Jahren erfolgreich durch die Story, die jeder irgendwie kennt, ob gläubig oder nicht. Und dann natürlich durch die wahnsinnig geile Kombination von klassischer Musik mit Rockmusik. Ich glaube, dass macht den Reiz aus von dem ganzen Stück.“  


Regisseur

Sebastian Ritschel führt Regie:

„Wir haben einen ganz großen Vorteil, denn wir haben den Dom im Hintergrund. Ein aktives Zeichen von Religion. Das zeichnet diesen Ort aus -  und auch diese Produktion.“

„Dadurch, dass dieses Musical keine Dialoge hat, sondern ein durchkomponiertes Musical ist, haben wir uns darauf geeinigt, dass wir es in deutscher Sprache aufführen. So nehmen wir die Barriere des englischen Verstehens weg.
Man kann herkommen und den Abend ganz wunderbar verstehen und genießen.“

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JESUS CHRIST SUPERSTAR

Gesangstexte von Tim Rice
Musik von Andrew Lloyd Webber
Deutsch von Anja Hauptmann

Premiere am Freitag, 15. Juni 2018, 21 Uhr, Domplatz Magdeburg.

Weitere Vorstellungen: Sa. 16. 6. / So. 17. 6. / Mi. 20. 6. / Do. 21. 6. / Fr. 22. 6. / Sa. 23. 6. / So. 24. 6. / Mi. 27. 6. / Do. 28. 6. / Fr. 29. 6. / Sa. 30. 6. / So. 1. 7. / Mi. 4. 7. / Do. 5. 7. / Fr. 6. 7. / Sa. 7. 7. / So. 8. 7. 2018, jeweils 21 Uhr, Domplatz

Musikalische Leitung: Damian Omansen
Regie/Kostüme: Sebastian Ritschel
Konzeptionelle Mitarbeit: Ronny Scholz
Bühne: Rifail Ajdarpasic
Choreografie: Kati Farkas
Dramaturgie: Thomas Schmidt-Ehrenberg
Choreinstudierung: Martin Wagner

Jesus von Nazareth: Tobias Bieri
Maria Magdalena: Julia Gámez Martín
Judas Ischariot: Timothy Roller
Pontius Pilatus: Johannes Wollrab
Kaiphas: Frank Heinrich/Bartek Bukowski
Annas: Martin Mulders
König Herodes: Paul Kribbe
Simon Zelotes: Jannik Harneit
Petrus: Christian Miebach
Soulgirls: Eva Zamostny, Beatrice Reece, Jessica Krüger
Drei Priester: Thomas Matz, Jörg Benecke, Jürgen Jacobs

Opernchor des Theaters Magdeburg
Ballett Magdeburg
Magdeburgische Philharmonie

Karten Premiere: zwischen 56  und 40 Euro / ermäßigt zwischen 47 und 32 Euro
Karten Freitag & Samstag: zwischen 53 und 36 Euro / ermäßigt zwischen 45 und 30 Euro
Karten Mittwoch, Donnerstag & Sonntag: zwischen 46 und 30 Euro / ermäßigt zwischen 40 und 25 Euro

Reservierung und Kauf an der Theaterkasse: 0391 40490490 oder online www.theater-magdeburg.de.

Theaterkasse, Universitätsplatz 9, 39104 Magdeburg: Mo.bis Sa. 10 bis 19.30 Uhr
(an Vorstellungstagen bis 18.30 Uhr)
Tel: 0391 40490490, E-Mail: kasse@theater-magdeburg.de.

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