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Supersonntag > Dessau-Roßlau > Operation Speedmarathon läuft - Polizei blitzt auch in Anhalt-Bitterfeld - Reporter in Köthen vor Ort >
Sebastian Köhler Sebastian Köhler
aktualisiert am 18.04.2018 um 11:03:13

Operation Speedmarathon läuft - Polizei blitzt auch in Anhalt-Bitterfeld - Reporter in Köthen vor Ort

Polizeihauptmeister und Reginalbereichsbeamter Guido Melzer erklärt den Schülern der ersten Klasse der Evangelischen Grundschule das Messgerät. Polizeihauptmeister und Reginalbereichsbeamter Guido Melzer erklärt den Schülern der ersten Klasse der Evangelischen Grundschule das Messgerät.
Foto: Sebastian Köhler Galerie (1 Bild)
Anhalt-Bitterfeld (red/sk). Der Blitz-Marathon 2018 der Polizei ist auch im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt angekommen. Seit dem frühen Morgen werden Autofahrer, die zu schnell unterwegs sind, registriert.

Im Rahmen der von TISPOL („European Traffic Police Network“) europaweit organisierten Kontrollwoche „Operation Speed“ ( vom 16. bis 22. April 2018) zur Bekämpfung von Aggressions- und Geschwindigkeitsdelikten beteiligt sich Sachsen-Anhalt am 18. April, seit 6 Uhr, am länderübergreifenden Aktionstag „Operation Speedmarathon“, bislang auch als „Blitz-Marathon“ bekannt. 

Landesweit sind durch 311 Beamtinnen und Beamte bzw. Wachpolizisten Geschwindigkeitsmessungen an insgesamt 236 Kontrollstellen geplant. Zudem werden sich zusätzlich einige Kommunen und Landkreise im Rahmen der kommunalen Verkehrsüberwachung beteiligen. Bundesweit nehmen neben Sachsen-Anhalt acht weitere Bundesländer an dem Aktionstag teil.

So beteiligt sich auch die Polizei im Landkreis Anhalt-Bitterfeld am Aktionstag. In der Kreisstadt Köthen zum Beispiel war ein Einsatzort an der Evangelischen Grundschule. Reporter Sebastian Köthen schaute sich das Geschehen aus nächster Nähe an. Dort erklärten die Regionalbereichsbeamten Torsten Stasche und Guido Melzer den Schülern der ersten Klassen wie das Messen der Geschwindigkeit funktioniert und beantworten zahlreiche Fragen. Zudem konnten die Kinder mit erleben, was passiert wenn ein Autofahrer zu schnell fährt.

Mehr dazu im Video am Ende dieses Beitrages.


Übersicht der vorgesehenen Kontrollorte im Landkreis Anhalt-Bitterfeld:
  • Trinum, Alte Fernstraße
  • Aken, Burgstraße
  • Osternienburg, Ernst-Thälmann-Straße
  • Gröbzig, Hallesche Straße
  • Radegast, Dessauer Straße
  • Kleinwülknitz, Köthener Straße
  • Aken, Köthener Landstraße
  • Köthen, Wülknitzer Straße
  • Retzau, Fürst-Franz-Straße
  • Raguhn, Gartenstraße
  • Bobbau, Alte Leipziger Straße (B184)
  • Wolfen, Krondorfer Straße
  • Sandersdorf, Thalheimer Straße
  • Bitterfeld, Hinter dem Bahnhof
  • Zerbst, Wolfsbrücke (B184)
  • Zerbst, Dessauer Straße
  • Gröbzig, Hallesche Straße
  • Baasdorf, Köthener Straße
  • Köthen, Holländer Weg (B185)
  • Bitterfeld, Parkstraße
  • Mühlbeck, Straße des Friedens
  • Friedersdorf, Bahnhofstraße
  • Schora, Ringstraße
  • Zerbst, Magdeburger Straße
  • Zerbst, Lepserstraße

Außerdem sollte sich keiner auf die angekündigten Kontrollpunkte verlassen, denn die Polizei, so heißt es, ist im Landkreis auch mit mobilen Geschwindigkeitsmessungen im Einsatz.



Kritik an der Operation

Nicht bei allen stößt die Maßnahme auf Verständnis. Kritisch äußert sich beispielsweise die FDP Sachsen-Anhalt. Die Freien Demokraten sprechen von einer Showeinlage.

Die Pressemitteilung der FDP im Wortlaut:

Der Bundestagsabgeordnete und Landesvorsitzende Frank Sitta macht deutlich: "Der Blitzer-Marathon ist eine mediale Showeinlage, die für eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssicherheit keinen echten Beitrag leistet." Die Freien Demokraten setzen stattdessen auf regelmäßige Kontrollen, vor allem an den entsprechenden Unfallschwerpunkten. Nur so könne auch ein pädagogischer Effekt bei Rasern erzielt werden.

"2017 hat sich das Land an dieser Aktion nicht beteiligt, weil die Kräfte wegen des Reformations-Jubiläums an anderer Stelle benötigt wurden. Ich bin mir sicher, dass unsere Polizisten auch in diesem Jahr den Blitzer-Marathon nicht benötigen, um ausreichend beschäftigt zu sein. Mit solchem Aktionismus wird ein Stück weit verdeckt, wie es wirklich um die Einsatzfähigkeit der Polizei steht. Schlechte Ausrüstung, marode Gebäude und Personalmangel sind traurige Wahrheit in unserem Land", stellt Sitta fest. "So lange die Polizei ihre Kernaufgaben nicht erfüllen kann, darf die Belastungsgrenze der Beamten durch diese Art von Kampagnen nicht überstrapaziert werden.“

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