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Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 05.12.2017 um 08:09:41

Neue Hoffnung nach Tumorerkrankung: Max ist jetzt täglich auf Tour und trainiert

Max und sein Papa Lars Venediger freuen sich gemeinsam mit Pfarrer Stephan Grötzsch, Günter Thyrolf und Silke Benckenstein über das Therapierad. Max und sein Papa Lars Venediger freuen sich gemeinsam mit Pfarrer Stephan Grötzsch, Günter Thyrolf und Silke Benckenstein über das Therapierad.
Foto: Anke Katte
Tattoostudio unterstützt die Kathrin-Budai-Thyrolf-Stiftung.

Dessau (ak). Eine Spendenübergabe im Tattoostudio? Auf den ersten Blick eher ungewöhnlich. Aber genau das gab es kürzlich in der Antoinettenstraße in Dessau. Hier betreibt Silke Benckenstein seit sieben Jahren das Saint & Sinners und hatte aus Anlass des Geburtstages des Studios eine Tombola veranstaltet. Der Erlös, der von Geschäftspartnern und Nachbargeschäften auf 720 Euro aufgestockt wurde, sollte einem sozialen Zweck zugute kommen. Die Wahl fiel auf die Kathrin-Budai-Thyrolf-Stiftung, die bedürftigen Kinder und Jugendliche in Dessau-Roßlau bei ihrer Entwicklung zur Seite stehen will.

„Während unserer Spendenaktion lernten wir Max und seine Familie kennen“, erzählt Silke Benckenstein. „Ihr Schicksal hat uns tief bewegt. Max hatte einen Hirntumor. Nach einem langen Leidensweg können der Elfjährige und seine Familie jetzt wieder noch vorn blicken. Die Krankheit hat je­­doch viele Spuren hinterlassen. So funktioniert die rechte Körperhälfte des Jungen fast gar nicht. Um mit Mama, Papa und den Großeltern wieder in der Natur unterwegs sein zu können und seinen kleinen Körper zu trainieren, wünschte sich Max ein therapeutisches Fahrrad. Das ist jedoch sehr teuer. Die Krankenkasse lehnte die Kostenübernahme ab.“
Benckenstein: „Wir stellten den Kontakt zur Kathrin-Budai-Thyrolf-Stiftung her. Der An­­walt der Stiftung half der Familie bei der erneuten Antragstellung und heute sind wir alle stolz und glücklich, Max auf seinem neuen Fahrrad zu sehen.“

Max‘ Papa ist dankbar und froh über das Engagement. „Wir haben das Fahrrad, das über einen zusätzlichen Elektroantrieb verfügt, erst seit wenigen Tagen, aber Max hat damit schon 66 Kilometer zurückgelegt. Wenn es die Zeit und das Wetter zulassen, sind wir täglich ein bis zwei Stunden damit unterwegs.“

Günter Thyrolf, Vater der 2015 verstorbenen Kathrin Budai, sieht genau in solchen Fällen die Aufgabe der nach seiner Tochter benannten Stiftung. „Unsere Familie war schon immer sozial eingestellt. Dabei liegt uns vor allem die Entwicklung der Kinder und jungen Leute am Herzen. Kathrin engagierte sich zum Beispiel in der Jugendhilfe für Kinderheime und gehörte zu den Mitbegründern der Lehrstellenoffensive in Dessau.

Mit der Stiftung soll ihr Lebenswerk fortgesetzt werden. Wir wollen dort helfen, wo medizinische, therapeutische oder staatlichen Hilfe nicht ausreichen bzw. keine Kostenträger vorhanden sind.“

Im ihrem ersten Jahr konnte die Stiftung in sieben Fällen konkrete Hilfe leisten. So wurde Mädchen und Jungen aus dem Kinderheim „Wolkenfrei“ ein Aufenthalt in einem Reiterhof ermöglicht und für einen fußballbegeisterten Jungen eine Torwartausrüstung angeschafft.

Die Stiftung

Die Kathrin-Budai-Thyrolf-Stiftung verfolgt gemeinnützige Zwecke zur Förderung von bedürftigen Kindern und Jugendlichen, die ihren Lebensmittelpunkt in der Region Dessau und den angrenzenden Landkreisen haben. Die Stiftung soll überall dort helfen, wo medizinische, therapeutische, pädagogische oder staatliche Hilfen nicht ausreichen bzw. keine Kostenträger vorhanden sind.

Kontakt: www.kathrin-budai-thyrolf-stiftung.de

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