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Supersonntag > Dessau-Roßlau > „... und nebenbei bin ich Lebensretter!“ - Mit Feuer und Flamme im Einsatz >
Thomas Ruttke Thomas Ruttke
aktualisiert am 09.10.2017 um 07:17:09

„... und nebenbei bin ich Lebensretter!“ - Mit Feuer und Flamme im Einsatz

Manuel Nebel brennt für die Feuerwehr in Roßlau. Mit seinen Jungs und Mädels rettet er Menschenleben und nimmt auch an Wettkämpfen teil. Manuel Nebel brennt für die Feuerwehr in Roßlau. Mit seinen Jungs und Mädels rettet er Menschenleben und nimmt auch an Wettkämpfen teil.
Foto: Thomas Ruttke Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder)
Der Super Sonntag stellt Menschen vor, die ihr Leben für andere riskieren.

Roßlau (thr).
Manuel Nebel (28) arbeitet als Konstruktionsmechaniker in der Schiffswerft Roßlau und ist ehrenamtlich Gruppenführer bei der Freiwilligen Feuerwehr Roßlau.

Was genau machst du in deiner Organisation?
Stellvertretender Jugendwart, Gruppenführer, Maschinist für Löschfahrzeuge, Drehleiter und Motorboot. Ich darf eigentlich alles fahren, was es bei uns an Technik gibt.

Wie bist du dazu gekommen?
Ich habe als Heranwachsender einige Hobbys ausprobiert und bin dann auf die Freiwillige Feuerwehr Roßlau aufmerksam geworden und habe mich dort ausprobiert. Es machte mir großen Spaß. Seitdem bin ich ununterbrochen Mitglied der Roßlauer Wehr. Ich bin mit zwölf Jahren zur Jugendfeuerwehr gekommen.

Wie sieht deine Ausbildung für die Funktion aus?
Ich habe über die Jahre viele verschiedene Ausbildungen und Lehrgänge absolviert, so unter anderem Truppmann Teil eins und zwei, Truppführer, Funklehrgang, Lehrgänge zum Führen eines Bootes und der Drehleiter.

Erinnerst du dich an deinen ersten Einsatz?
An meinen ersten Einsatz kann ich mich nicht mehr so richtig erinnern, aber mein erster schwerer Verkehrsunfall mit zwei Toten ist mir heute noch in Erinnerung. Ich war auf einem der nachrückenden Fahrzeuge im Einsatz.

Warum machst du das?
In erster Linie um Menschen zu helfen, außerdem habe ich großen Spaß am Umgang mit der anspruchsvollen Technik, die in allen Situationen beherrscht werden will.

Was war dein bewegendster Moment?
Ganz oben stehen die Wettkämpfe, die ich schon seit der Jugendfeuerwehr bestreite. Die Gemeinschaft und das Teamwork der Kameraden in der Feuerwehr gefallen mir besonders.

Wie gehst du mit Stress im Einsatz um?
Ich habe mit den Jahren immer mehr gelernt, mit Stress im Einsatz umzugehen.
Man wächst mit seinen Aufgaben.  

Wie verarbeitest du schwere Momente?
Ich hatte bisher persönlich keine Probleme nach schweren Einsätzen, würde aber jederzeit psychologische Hilfe bekommen, wenn diese benötigt wird.

Wann sind die Einsätze, zu welchen Zeiten?
Eigentlich müssen wir rund um die Uhr mit einem Einsatz rechnen: „Vierundzwanzig-Sieben“ nennen wir es: Vierundzwanzig Stunden - sieben Tage in der Woche.

Gibt es Dankbarkeit? Wie äußert sich die?
Dankbarkeit habe ich bisher so direkt nicht erfahren, für die meisten Menschen ist das eher eine Selbstverständlichkeit.

Wie reagieren deine Mitmenschen/Freunde/Familie?
Meine kleine Familie steht voll zu meinem Ehrenamt. Unsere zweijährige Tochter freut sich, wenn sie mit Papa hin und wieder auf dem Feuerwehrauto sitzen kann. Meine Freundin ist selbst in der Feuerwehr aktiv und nimmt an Wettkämpfen teil.

Was können Bürger tun, um dir und deinen Mitstreitern die Arbeit zu erleichtern?
Die in letzter Zeit oft erwähnte Rettungsgasse ist sicher immer noch ein Thema, denke ich. Wir bitten die Bevölkerung um mehr Verständnis bei den Einsätzen. Oft sind die Menschen ungeduldig, wenn sie bei Sperrungen im Einsatz u.ä. etwas länger warten müssen.

Hast du noch etwas auf dem Herzen?
Im Kinder- und Jugendbereich sind wir in der Roßlauer Freiwilligen Feuerwehr personell gut aufgestellt.
Die Roßlauer Jugendfeuerwehr hat 25 Mitglieder, die Kinderfeuerwehr 26.
Bei den Erwachsenen könnten sie noch tatkräftige Unterstützung gebrauchen, Interessierte können sich gern melden. Der Eintritt in die Erwachsenen-Feuerwehr ist ab 16 Jahren möglich.

 

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