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Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 14.09.2017 um 08:09:50

Polizeibeamte bekommen Kameras

Polizeikommissar Maik Vanak trägt eine Bodycam. Polizeikommissar Maik Vanak trägt eine Bodycam.
Foto: Florentine Wollenheit
Die kleinen Kameras dienen als Beweismittel und sollen Kriminelle abschrecken.

Dessau (fw). Der Polizei Sachsen-Anhalt stehen seit dem 4. September 50 Bodycams zur Verfügung, die als Pilotprojekt für zwei Jahre in den Städten Magdeburg, Halle und Dessau eingesetzt werden sollen. Seitdem können die Dessauer Polizeibeamten mit zehn solcher Kameras arbeiten. Die kleinen Geräte sind schichtübergreifend Tag und Nacht im Einsatz. In bedrohlichen Situationen können Polizisten damit schnell Bild und Ton aufnehmen.

Auch wenn die Beamten dazu angehalten sind, eine Aufnahme vorher anzukündigen, dürfen sie in Grenzsituationen auch ohne Ankündigung filmen. Die Bodycam gibt einen Ton von sich und leuchtet rot, sobald sie sich im Recording-Modus be–findet. Zu erkennen sind Poli–zisten mit einem Aufnahmegerät außerdem an einem blauen Schild mit Überwachungssymbol an der Schulter.
Vor der Nutzung einer Bodycam müssem sich Polizeibeamte mit ihrer Kennung und Passwort einloggen, damit die Dateien ihnen im Nachhinein zugeordnet werden können.

Auf der kleinen Kamera können Polizisten zwischen drei verschiedenen Aufnahme-Modi wechseln: Standby, Pre-Recording und Recording, die sich durch die gelb, grün bzw. rot leuchtende Lampe unterscheiden lassen.

Der Standby-Modus ist dauerhaft aktiv, dadurch ist die Kamera immer einsatzbereit. In diesem Modus reicht der Akku des Gerätes zwölf Stunden lang. Der Pre-Recording-Modus ermöglicht Voraufnahmen bis maximal zwei Minuten. Die Aufnahmen werden intern in der Kamera gespeichert und beim Beenden des Modus‘ überschrieben. Diese Einstellung nutzen Polizeibeamte in angespannten Situationen, wenn abzusehen ist, dass in den nächsten zwei Minuten etwas entscheidendes passiert. Ist sicher, dass eine gefährliche Situation besteht, stellen die Beamten die Kamera auf Recording um. In diesem Modus ist die Vorlaufzeit mit gespeichert.

Die aufgenommenen Videos sind verschlüsselt und können nur mit einem bestimmten Programm gesichtet und gelöscht werden, das es nur auf dem Polizeirevier gibt. Somit wird sichergestellt, dass die Bodycam bei einem möglichen Diebstahl unbrauchbar ist. Auch die Computer sind so gesichert, dass sie nicht gehackt werden können. Nach 90 Tagen werden die Daten im System automatisch gelöscht.

Bodycams dürfen nur dann eingesetzt werden, wenn Gefahr für Leib und Leben des Beamten, seines Kollegen oder unbeteiligten Mitmenschen  besteht. Außerdem dürfen die kleinen Geräte nur im öffentlichen Raum zum Einsatz kommen. „Die Bodycam soll auch dazu dienen, Kriminelle abzuschrecken. Mit der Videoaufnahme ist die gegenüberstehende Person nicht mehr anonym und wir haben neben der Zeugenaussage ein aussagekärftiges Beweismittel mehr“, so Kommisar Maik Vanak, einer der ersten Dessauer Polizisten, die die Kamera in ihrer Schicht benutzen konnten. 40 Beamte des Polizeireviers Dessaus sind dazu berechtigt, eine Bodycam mit sich zu führen. Um die Be–rechtigung zu bekommen, eine Bodycam zu benutzen, ist eine einstündige Einweisung nötig.

„Hoffentlich werden die Kameras nicht so oft zum Einsatz kommen“, so Maik Vanak abschließend.

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