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Supersonntag > Dessau-Roßlau > Würdigung für einstigen Regenten "Vater Franz" >
Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 11.08.2017 um 14:20:45

Würdigung für einstigen Regenten "Vater Franz"

Gedenkveranstaltung am Denkmal des Fürsten Leopold Fiedrich Franz von Anhalt-Dessau. Gedenkveranstaltung am Denkmal des Fürsten Leopold Fiedrich Franz von Anhalt-Dessau.
Foto: Anke Katte Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder)
Dessau (ak). Am 9. August 2017 hatten sich Stadträte, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und interessierte Bürger gemeinsam mit Stadtratsvorsitzenden Lothar Ehm und Oberbürgermeister Peter Kuras am Fürst-Franz-Denkmal vor der Johanniskirche versammelt, um am 200. Todestag des Schöpfers des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches ein Blumengebinde niederzulegen.

Peter Kuras würdigte den ehemaligen Regenten, der Maßstäbe in Sachen Architektur und Gartenkunst gesetzt hat, von denen die Stadt und die Region als Unesco-Weltkulturstätte noch heute profitieren.

Für den musikalischen Rahmen sorgte Gerald Manske, Solocellist der Anhaltischen Philharmonie.

Anlässlich des 200. Todestages des Fürsten wurde am 10. August in der Orangerie beim Schloss Georgium die Ausstellung „Der Fürst in seiner Stadt. Leopold Friedrich Franz und Dessau“ eröffnet. Ein weiterer Teil der Ausstellung wird bis zum 22. Oktober parallel im Fremdenhaus beim Schloss Georgium gezeigt.  

"Vater Franz" kehrt zurück!

Dessau (ak).
„Vater Franz kehrt zurück!“ lautete die Überschrift, unter der der Super Sonntag am 1. Februar 1998 folgendes berichtete:
„Nicht auf einem edlen Ross oder in einer noblen Kutsche, sondern auf der Pritsche eines Kleintransporters kehrte Vater Franz am Montag in seine Residenzstadt zurück. Die Bronzestatue des Fürsten Leopold Friedrich Franz soll im Frühjahr wieder auf ihrem ursprünglichen Platz vor der Dessauer Johanniskirche aufgestellt werden...“

Das am 20. Oktober 1858 zum hundertjährigen Gedenktag des Amtsantrittes des Herzogs feierlich enthüllte Denkmal stand bis 1944 auf dem Neumarkt vor der Johanniskirche in Dessau. Während des Krieges wurde es abgebaut und aus Sicherheitsgründen eingelagert. 1947 sollte es dann doch eingeschmolzen werden, was durch das beherzte Eingreifen des Kulturhistorikers Erhard Hirsch verhindert werden konnte. Das bronzene Abbild des einstigen Regenten wurde zunächst eingelagert und im Jahr 1963 im Wörlitzer Park aufgestellt.

Seit dem 25. April 1998 grüßt Vater Franz sein Volk wieder von seinem Sockel vor der Dessauer Johanniskirche.

 

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