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Torsten Waschinski Torsten Waschinski
aktualisiert am 19.05.2017 um 11:23:58

Fahrbare Schätze - Oldtimer aus der Region: Als Letzter seiner Art unterwegs

Kfz-Ingenieur Helmut Wieser aus Großzöberitz mit seinem Mathis PYC, dem weltweit einzigen seiner Art. Kfz-Ingenieur Helmut Wieser aus Großzöberitz mit seinem Mathis PYC, dem weltweit einzigen seiner Art.
Foto: Stefan Julius Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder)
Fahrzeuge mit langer Geschichte und ihre Besitzer im Porträt.

Großzöberitz (stj/red). 
Helmut Wieser (67) aus Großzöberitz, Kfz-Ingenieur im Rentnerleben, präsentiert seinen Mathis PYC.

Wer oder was hat Ihre Leidenschaft geweckt, sich für historische Fahrzeuge zu begeis­tern?

Ich bin gelernter Kfz-Schlosser. Dieser Beruf brachte also die Leidenschaft für die historischen Fahrzeuge automatisch mit sich.

Wie haben Sie Ihre Liebe zu Oldtimern dann in die Tat umgesetzt? Mit welchem Fahrzeug und welchen Teilen fing es konkret an?

Angefangen hatte alles bereits zu DDR-Zeiten, wo ich etwa ab 1970 Wartburgs wieder aufgebaut hatte.

Ist das jetzige Ihr einziges und Ihr Lieblingsfahrzeug? Seit wann besitzen Sie es und woher haben Sie es?

Ich besitze neben dem Mathis PYC noch mehrere Oldtimer wie zum Beispiel einen Barkas B1000,  zwei Wartburg 312, einen Dacia 1310, einen Multicar M22 und einen Trabant 601.

Den Mathis PYC habe ich mir im Jahre 2012 über eine Anzeige im Internet als Restaurationsobjekt in Köln erstanden.

Welcher Typ ist es genau und von welchem Hersteller?

Der Hersteller meines absoluten Lieblingsstücks war der im elsässischen Straßburg in Frankreich ansässige Automobilhersteller Mathis - und vom Typ ist es ein PYC.

Befindet sich das Fahrzeug in einem Originalzustand oder wurde es restauriert bzw. umgebaut?

Das Fahrzeug hab ich seit 2012 restauriert. Es befindet sich im Originalzustand.

Was wurde umgebaut bzw. aufgebaut?

Die Karosserie und vor allem das Verdeck sind noch gut in Schuss. Der Motor und viele andere Teile mussten wieder neu aufgebaut werden. Alles musste für dieses Fahrzeug extra angefertigt werden, wodurch natürlich der Aufwand enorm ist.

Halten Sie es selbst in Ordnung, schrauben Sie daran herum und bauen alles möglichst originalgetreu auf oder lassen Sie es machen?

Dadurch, dass ich vom Fach bin, mache ich am Mathis alles selbst.

Wie beschaffen Sie sich Ersatzteile?

Es gibt für den Mathis keine Ersatzteile mehr. Die Kolben und Pleuel für den Motor hatte ich extra in den USA anfertigen lassen. Das waren allein nur für den Motor Kosten von etwa 12.000 Euro.
Von dem Typen gibt es nur noch mein Fahrzeug und einen im Museum, ansonsten gibt es so einen Mathis PYC nicht mehr auf der Welt.
 
Wie viele Stunden oder Tage Arbeit stecken im Fahrzeug?

Mittlerweile stecken endlos viele Stunden Arbeit in dem Mathis.

Wie viel Freizeit und wie viel Geld kostet Ihnen Ihr Hobby?

Endlos viel Freizeit und einige Tausend Euro an Kosten. Beides kann man an Zahlen nicht beziffern.

Fahren Sie mit dem Fahrzeug oder dient es nur als Ausstellungsstück?

Ich fahre ab und zu, allerdings nur bei schönem Wetter mit dem Mathis.

Welchen Wert bzw. ideellen Wert besitzt Ihr Schmuckstück für Sie?

Den Wert kann man anhand von Zahlen nicht beziffern, der ideelle Wert ist enorm hoch, denn es ist mein absolutes Lieblingsstück in meinem historischen Fuhrpark.


Fahrzeugbrief:
 
  • Hersteller/Typ: Mathis PYC
  • Baujahr: 1931
  • Hubraum: 1.226 cm³
  • Zylinder: 4
  • Leistung: 21 KW / 29 PS
  • Verbrauch: 12 bis 14 Liter Benzin
  • Fahrzeugfarbe: rot
  • Zustand: gut
  • Wert: der ideelle Wert steht im Vordergrund
  • Besonderheit: Es ist ein Rechtslenker aus Frankreich

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