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Supersonntag > Dessau-Roßlau > Im Norden vor der TV-Kamera >
Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 15.04.2016 um 09:53:41

Im Norden vor der TV-Kamera

Journalistin Susanne Böhm hat zwei kleine Kinder, ist begeisterte Sportlerin und steht für RTL regelmäßig vor der Kamera. Journalistin Susanne Böhm hat zwei kleine Kinder, ist begeisterte Sportlerin und steht für RTL regelmäßig vor der Kamera.
Foto: Sebastian Köhler
Durchgestartet - Wie Menschen von hier Karriere mach(t)en!

Susanne Böhm aus Köthen steht in Hamburg für RTL vor der Kamera.

Köthen (ak).
Eigentlich wollte sie Innenarchitektin werden. Heute moderiert Susanne Böhm bei RTL ge­­meinsam mit zwei Kolleginnen das Regionalmagazin für Hamburg und Schleswig-Holstein und hat mit "Susanne trifft!" eine eigene Interviewreihe.
Wie kommt man von Köthen in die Medienmetropole Hamburg und dann auch noch zu einem Traumjob vor der Kamera? Bei einer Tasse Kaffee am Köthener Markt plaudert die sympathische TV-Moderatorin mit Super Sonntag-Redakteurin Anke Katte.

In ihre alte Heimat zieht es Susanne Böhm und ihre kleine Familie, zu der ihr Ehemann Chris, ein renommierter Mode- und Werbefotograf, ihr dreijähriges Töchterchen und ihr einjähriges Söhnchen zählen, immer wieder gern. Hier leben ihre Eltern. "Ein Großteil unserer Familie ist in Ra­­degast, Schortewitz und Köthen zu Hause. Wenn wir zu Besuch sind, bleibt oft auch Zeit für einen Abstecher zu den Orten, die ich schon als Kind gemocht habe. So haben wir uns erst kürzlich die Jakobskirche und das Naumann-Museum in Köthen und die leider nicht mehr so intakte Märchenwelt in Bernburg angeschaut." Aber auch Ausflüge zum Mosigkauer Schloss und rund um die Goitzsche standen schon auf dem Programm.

"Dass ich in der Hansestadt gelandet bin und eine journalistische Laufbahn eingeschlagen habe, ist eigentlich der Verdienst einer Freundin. Sie hat in Hamburg Journalistik studiert und mir von den interessanten Seminaren und der tollen Uni vorgeschwärmt", erzählt Susanne Böhm.
Von 2001 bis 2005 hat sie an der Universität Hamburg Journalistik und studiert. An der Hamburg Media School absolvierte sie anschließend ein Masterstudium.

Fortsetzung von Seite 1
„Das waren sehr spannende Jahre. Wir hatten super Dozenten und ein sehr praxisbezogenes Studium. Schon während meines Volontariats bei ‚Stern‘, ‚Gala‘, ‚Brigitte‘ oder ‚Blitz‘ konnte ich viele Kontakte knüpfen und interessante Leute kennenlernen. Das ging damals schon in die Richtung des Bunten. Das habe ich auch sehr genossen, ein bisschen Mode, VIP und Glamour ...
Ich habe so manchen Promi aus nächster Nähe gesehen. Als kleine Mini-Praktikantin durfte ich sogar mal Sophia Loren bei einem Jubiläumsshooting be­­gleiten. Die sah wirklich so toll aus, wie man sie aus den Filmen kennt und hatte so eine gewisse Aura.“

Heute fängt ein ganz normaler Arbeitstag im Leben von TV-Moderatorin Susanne Böhm  bereits um sechs Uhr morgens an. Und wie bei ganz normalen Leuten werden erst einmal die beiden Kinder fertiggemacht. Dabei kann Susanne Böhm auf ihren Mann setzen, der sie dabei toll unterstützt.
„Acht Uhr fahre ich zum Sender. Dann bleibt eine halbe Stunde Zeit, um sich vorzubereiten, die Themen des Tages, das Internet und die Zeitungen zu checken. Bei der Themenkonferenz bis 10 Uhr wird geklärt, was kommt in die Sendung, was ist in der Nacht passiert, welche aktuellen Termine stehen an. Rathaus, Bürgerschaft, Wirtschaft, Kultur, Promis - wir greifen da einen bunten Mix auf. Bis 16 Uhr habe ich dann Zeit, meine Texte zu schreiben. Dann geht es in die Maske und um 18 Uhr sind wir dann auf Sendung,“ beschreibt die Vollblutjournalistin ihren Tag.
An ihren ersten Auftritt als Moderatorin vor den Kameras kann sich Susanne Böhm noch gut erinnern. „Man hat ja noch keine Erfahrung. Da sieht einfach alles affig aus. Man steht da mit der Karte in der Hand und zappelt herum. Dabei will man doch alles richtig machen und sich vor dem Chef, den Kollegen und sich selbst bewähren ...“  
Bewährungsproben dieser Art hat sie inzwischen reichlich mit Bravour bestanden. Auch das große Jahresinterview mit Hamburgs Ersten Bürgermeister Olaf Scholz und zahlreiche Events wie die UNICEF-Gala oder die Eröffnung des BMW-Showrooms gehören dazu.

Für ihre eigene Interviewreihe „Susanne trifft“ arbeitet sie eng mit einer Redaktionskollegin zusammen. Gemeinsam bereiten sie sich auf die Interviewgäste vor, die prominent sind und einen Bezug zur Hansestadt haben. „Wir hatten gerade Ben Becker.  Das war spannend, weil man ja nicht weiß, wie er so drauf ist. Er blühte dann wirklich auf und wurde teilweise sogar richtig charmant. Er war bei uns, weil er im März im Hamburger Michel sein neues Programm ‚Ich, Judas‘ aufführt“. Auch Komiker Otto Waalkes, Starköchin Cornelia Poletto, Hundeprofi Martin Rütter, Comedian Bülent Ceylan und Schauspieler wie Jürgen Prochnow und Tom Wlaschiha hat Susanne Böhm schon neben vielen anderen prominenten Gesichtern für ihre Interviewreihe getroffen.  

Und was ist, wenn im Kollegenkreis die Sprache auf ihre alte Heimat kommt. Weiß man in der Hansestadt überhaupt was mit Köthen anzufangen? Susanne Böhm: „Bach und Köthen bringen viele zusammen, Hahnemann hat, glaube ich, auch schon mal jemand gesagt. Ach, und Martin Rütter wusste gleich Bescheid. Ja, Köthen, Großpaschleben, Forellenhof, kenne ich, da war ich schon. Das hat uns gleich herzlich verbunden.
Vor zehn Jahren war es für die meisten Leute noch ein spannendes Thema, wenn sie mitbekamen, man kommt aus dem Osten. Oft waren sie dann erstaunt und meinten: Das hört man ja gar nicht. Und wirklich bis auf, dass ich noch lange ölf statt elf gesagt habe, hatte ich keine Probleme mit dem Hochdeutsch. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an meine Lehrer in der Ratkeschule und am Ludwigsgymnasium.“

An ihre Schulzeit in Köthen erinnert sich Susanne Böhm gern. „Nach Schulschluss haben wir uns oft draußen zum Spielen getroffen. Am Jürgenweg war ein Klettergerüst in Form einer Giraffe. Da hat sich unsere Clicke immer getroffen und Depeche Mode gehört. Auch die nahe russische Garnison hatte für uns als Kinder immer einen besonderen Reiz ausgeübt.“  

Für ihre alte Heimat würde sie sich wünschen, dass hier noch ein bisschen mehr passiert. Der Sachsen-Anhalt-Tag 2015 in Köthen sei toll gewesen und habe weit ausgestrahlt. Das Veranstaltungszentrum im ehemaligen Marstall könne sich sehen lassen und so eine großartige Kirche wie die Jakobskirche habe auch nicht jede Kleinstadt. Auch die Geschäftsleute stehen hinter ihrer Stadt und stellen in der attraktiven Innenstadt viel auf die Beine, findet Susanne Böhm. Trotzdem sind von ihren ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschüler kaum welche in Köthen geblieben, sie leben heute in Berlin, Leipzig, Erfurt und eine sogar in Spanien.

Susanne Böhm mag die norddeutsche Lebensart, obwohl sie sich manchmal das Wetter von Kalifornien wünschen würde. Neben Wakeboarden, Surfen und Tauchen ist das Laufen ihre große Leidenschaft. Mehrere Marathons und Triathlons liegen schon hinter ihr. Im Moment steht das Sportliche allerdings ein wenig hintenan, verständlich bei einem Vollzeitjob und zwei kleinen Kindern.
 

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