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Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 04.04.2018 um 15:57:08

Ralf Heskamp: "Wir müssen zuhause eine Macht werden!" Der neue Sportdirektor des Halleschen FC macht klare Ansagen

Ralf Heskamp weiß, was er beim Halleschen FC erreichen will und demonstrierte am heutigen Mittwoch auch gleich, dass er (vor der Kamera) mit Medienvertretern professionell umgehen kann.   Ralf Heskamp weiß, was er beim Halleschen FC erreichen will und demonstrierte am heutigen Mittwoch auch gleich, dass er (vor der Kamera) mit Medienvertretern professionell umgehen kann.
Foto: S. Christmann
Halle (S. Christmann). Sponsoren und Fans haben in den letzten Wochen und Monaten in gemeinsamer Anstrengung das finanzielle Defizit des Halleschen FC ausgeglichen, nun kommt es darauf an, mit dem Mitteln klüger als bisher zu wirtschaften (und natürlich auch sportlich mehr als in dieser Saison zu Wege zu bringen). Ralf Heskamp löste für diese Aufgabe seinen Talente-Scout-Vertrag bei Bayern München vorfristig auf und trat den seit Stefan Bögers Abgang verwaisten Posten als neuer Sportdirektor unverzüglich am 1. April 2018 an. Dass er diesen Posten wirklich auch selbst wollte, beweist seine Initiativbewerbung in Halle. Nach der hatte er, wie er am heutigen Mittwoch vor halleschen Medienvertetern erklärte, erst einmal einige Zeit nichts weiter vom HFC-Management gehört. Weil zunächst die dringendere Aufgabe, das große Finanzloch zu stopfen anstand, begründete Manager Ralph Kühne dies, als er Heskamp irgendwann dann doch zurückruft und anfragt, ob Heskamp den Posten immer noch wolle.

Der 52-Jährige Heskamp, der selbst eine Karriere als Profi-Fussballer hinter sich und eine Trainer-A-Lizenz erworben hat, weiß offensichtlich sehr genau, auf was er sich einlässt. „Ich habe ein Budget und mit dem muss ich auskommen“, sagte der verheiratete Familienvater zweier erwachsener Söhne. Was ihn offensichtlich reizt, ist, dass er ab der kommenden Saison letztendlich die Entscheidungsmacht darüber hat, welche Kicker in Halle vertraglich gebunden werden und welche nicht (mehr). Dass der hallesche FC die Strategie ausgerufen hat, künftig mehr als bisher auf die im Nachwuchsleistungszentrum heranwachsenden Talente zu setzen, kommt ihm, der einiges an beruflichen Erfahrungen im Umgang mit fußballerischen Talenten gesammelt hat, höchstwahrscheinlich mehr als zugute.

Dass Halle auch finanziell in einer ganz anderen Liga als München spielt, macht ihm aber kaum Sorgen. Die Mehrheit der Mannschaften, die in der dritten Liga spiele, weiß er, haben einen ähnlich knappen Etat wie der Hallesche FC – damit müsse und könne man auch auskommen. damit könne man eine wettbewerbsfähige Mannschaft aufstellen, Dass da kaum die Verpflichtung eines Top-Spielers drin ist, ist ihm ebenso klar wie das, was er jetzt als erstes tun muss: mit allen Spielern reden, um zu wissen, auf wen Halle in der kommenden Saison genau setzen kann und auf wen nicht. Danach habe er ein „Gerüst“ und wisse, welche Positionen es neu zu besetzen gilt. „Und wenn am ersten Trainingstag der neuen Saison noch ein, zwei Positionen nicht besetzt sind, dann kann ich damit auch leben.“

Immer nah an der Mannschaft will Heskamp bleiben und deshalb so oft es geht, bei den Punktspielen neben dem Trainer, der ab der kommenden Saison ja Torsten Ziegner heißt, mit auf der Bank sitzen. Und auf dessen Meinung – bei aller Entscheidungskompetenz - auch etwas geben: „Wenn ich ein schlechtes Gefühl habe, wird der Spieler nicht geholt. Wenn Ziegner ein schlechtes Gefühl hat, wird der Spieler auch nicht geholt.“ Auch wenn Heskamp eine Trainer-A-Lizenz vorweisen kann, schließt er aus, noch einmal einen Trainer-Posten übernehmen zu wollen. „Da bin ich zu lange raus aus diesem Geschäft, das können andere besser.“ Ihm schwebt in Halle diese Vision vor: „Wir müssen zuhause eine Macht werden!“ Auch deshalb, möchte man ergänzen, weil man verpflichtet ist, den Fans und Sponsoren, die dem Verein jüngst aus der finanziellen Not herausgeholfen haben, eben genau mindestens das zurückzugeben.

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