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Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 19.03.2018 um 17:49:59

Der Hallesche FC besiegte am Freitag daheim das Lotte-Team mit 1:0: In Schneeschlacht von Abstiegssorgen befreit

Kam mit den schwierigen Platzverhältnissen erstaunlich gut zurecht: HFC-Kapitän Klaus Gjasula. Kam mit den schwierigen Platzverhältnissen erstaunlich gut zurecht: HFC-Kapitän Klaus Gjasula.
Foto: S. Christmann Galerie (6 Bilder) Galerie (6 Bilder) Galerie (6 Bilder) Galerie (6 Bilder) Galerie (6 Bilder) Galerie (6 Bilder)
Halle (sc). Man konnte es Andeas Golombek, Trainer des VfL Sportfreunde Lotte, nachfühlen, als er am vergangenen Freitag nach Abpfiff der Schneeschlacht im Erdgassportpark sagte: „Für mich ist es unverständlich, wie man ein Spiel bei solchen Platzverhältnisse überhaupt anpfeifen konnte." Und die etwas von oben herab wirkende Replik von HFC-Coach Rico Schmitt - „Wenn der Schiri sagt, dass der Platz bespielbar ist, dann ist er das und man geht raus und spielt" - konnte man gut und gerne seiner großen Erleichterung darüber zuschreiben, dass das 1:0 durch Klaus Gjasula in der 17. Minute über die insgesamt 94 Spielminuten gehalten werden konnte. Denn die damit verbundenen drei Punkte befreiten die Rot-Weißen mehr oder weniger von (fast) allen Abstiegssorgen.

Dabei war Halles Kapitän mit seinem wichtigen Treffer nicht nur der Matchwinner, sondern auch derjenige, der mit den schwierigen Platzverhältnissen mit am besten zurecht kam. Ansonsten rollte der wegen der Sichtbarkeit gewählte leuchtend orangenrote Ball nicht selten in unkontrollierbare Richtungen. Zwar schafften es die Sportfreunde oft genug, den Rot-Weißen den Ball schon in deren eigener Hälfte abzunehmen - Torgefahr erzeugten sie aber so gut wie gar nicht. Schmitts Elf dagegen hatte durch Lindenhahn, Gjasula und Fetsch noch sehr viel mehr Torchancen, die man aber nicht nutzen konnte. Gilt sonst für den HFC meistens „Standards - könn‘ mer nich", war das 1:0 dieses Mal aber nach einer Ecke von Lindenhahn zustande gekommen.

Immerhin gut 4 000 Zuschauer hatten den abendlichen Weg in den Erdgassportpark gefunden und fanden sich durch das Flutlicht dramatisch verstärkt einer Schnee-(ball)schlacht gegenüber. Die Rasenheizung und viele fleißige, freiwillige Schneewegschieber hatten im Vorfeld ihr Bestes für die Bespielbarkeit des Platzes getan. Nun ist zu hoffen, dass die hallesche Elf am Mittwoch genug Schwung aus dieser Schneeschlacht für das Viertelfinal-Spiel im Landespokal gegen die Blau-Weißen aus Magdeburg herüber retten kann.  

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