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Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 04.03.2018 um 20:05:38

Die Abstiegsränge lassen nun grüßen - dem Halleschen FC wurde durch Fortuna Köln eine 0:3-Heimpleite eingeschenkt

Halle (sc). Als die Fans am heutigen Sonntag beim Heimspiel des Halleschen FC bei der Auswechslung von Hilal El Helwe und Toni Lindenhahn in der 62. Spielminute ein Pfeif- und Buh-Konzert veranstalteten, ahnte man, dass sich in der Folge da noch mehr Unmut Luft machen könnte. Denn die eigenen Leute auspfeiffen – das gibt es im Erdgassportpark ganz selten. Aber die (berechtigte) Wut musste wohl raus. Und so bekam man eine gute Viertelstunde später von den Rängen eine Premiere zu hören: „Wir ham' die Schnauze voll!“ und „Schmitt raus!“-Chöre!

Als kurz nach Spielbeginn Kölns Stürmer Daniel Keita-Ruel bereits nach zwanzig Sekunden das erste Mal frei vor dem überraschend im Tor stehenden Oliver Schnitzler stand, abzog, aber nicht an Schnitzler vorbeischoss, war die Stimmung noch bestens. Auch, als in der siebenten Spielminute der Ball erstmals hinter Schnitzler im Netz landete, sah noch kaum jemand die drohenden Gewitterwolken am HFC-Himmel aufsteigen - schließlich erkannte der Assistent auf Abseits.

In der 21. Spielminute dann das 0:1 durch Keita-Ruel. Diesen Treffer steckten die Rot-Weißen immer noch einigermaßen weg. Und zeigten mit Toni Lindenhahns und Klaus Gjasulas Torschüssen in der 28. und 32. Spielminute (etwas) Torgefährlichkeit, aber ohne greifbares Ergebnis. Auch Hilal El-Helwe versuchte es in der 42. Spielminute mit einem Flachschuss, aber Kölns Torwart Tim Boss machte in dieser Auseinandersetzung seinem Nachnamen alle Ehre.

Mit dem erwarteten Druck begann die Schmitt-Elf die zweite Spielhälfte. Aber dann zeigte sich beim 0:2 durch Nico Brandenburger in der 57. Spielminute etwas, was die von mal zu mal wütender reagierenden Fans immer häufiger zu sehen bekamen: Fehlabspiele und -pässe, Unkonzentriertheiten, zögerliches Herangehen – auch bei Kapitän Klaus Gjasula! Nico Brandenburger dagegen hatte den Ball nach einem missglückten Klärungsversuch von Mathias Fetsch vor Schnitzlers Tor eiskalt aus nächster Nähe zum Kölner Torerfolg genutzt.

Coach Schmitt reagierte in der 62. Spielminute mit dem zu Anfang dieses Textes benannten Wechsel. Martin Ludwig (für Toni Lindenhahn) tat dann sein Bestes, aber die Kölner Abwehr hatte ihn letztlich doch ganz gut im Griff. Und konnte dabei zusehen, wie ihr Christoph Menz dem Halleschen FC in der 76. Spielminute nach einem Querpass von Keita-Ruel auch noch den dritten Gegentreffer einschenkte. In der 80. Minute ertönten dann die eingangs erwähnten, zuvor hier noch nie gehörten Gesänge von den Rängen (nur 4686 Zuschauer hatten den Weg in den Erdgassportpark gefunden).

Kölns Trainer Uwe Koschinat schien von diesem Erfolg seiner Elf derart überrascht, dass er nach dem Spiel in seinem Statement gar erklärte, dass der Sieg mit dem 3:0 für sein Team zu hoch ausgefallen sei. Rico Schmitt antwortete auf die Frage, wie er die „Schmitt raus!“-Chöre empfände, dass das zum „Business“ gehöre. Wenn's schlecht laufe, sei der Trainer dran. Er nehme das „sportlich“. Mehr als „sportlich“ müssen die HFC-Kicker nun die nächsten Spiele gegen Bremen II (in der englischen Woche am kommenden Mittwoch daheim) und danach gegen Chemnitz nehmen, denn mit dem verlorenen Dreier heute sind die Tabellen-Abstiegsränge beängstigend nahe gerückt.





 

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