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Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 26.09.2016 um 19:41:56

Schmitt: Die Spielleistung entschied, nicht der Schiri - der HFC besiegte Lotte daheim mit 2:0

Halle (sc). Ja, so manche der Entscheidungen von Schiedsrichter Martin Petersen beim Drittliga-Punktspiel des Halleschen FC gegen den VfL Sportfreunde Lotte am Samstag im Erdgas-Sportpark waren diskussionswürdig. Man muss auch Lotte-Trainer Ismail Atalan nicht widersprechen, der hinterher einschätzte, dass Petersens (zuweilen) kleinliche Pfeiferei den Spielfluss immer wieder zunichte machte. Auf beiden Seiten.

Auch die beiden Elfmeter, die Petersen für Halle gab, waren ohne Frage diskussionswürdig. Aber dass des Schiris Pfeiferei spielentscheidend gewesen wäre, das entspricht nicht nur nach Einschätzung von HFC-Chefcoach Rico Schmitt nicht dem Spielverlauf. Atalan selbst legte das Entscheidende nach dem Spiel mit den Worten „Halle war heute einen Tacken schneller als wir" und „Wir haben nicht entschlossen genug nach vorne gespielt" offen. Es war also nicht der Schiri, sondern, wie Rico Schmitt klar stellte, die Spielleistung des Halleschen FC, die zum 2:0-Heimsieg gegen den bis dato Tabellenersten geführt hatte.

Man möchte als Spielbeobachter gar nicht die sieben, acht Großchancen (auf das gesamte Spiel gesehen) aufzählen, die der hallesche FC herausgespielt hatte, aber nicht nutzen konnte (Lindenhahn, Pfeffer und Pintol). Da musste erst die 39. Spielminute kommen, in der Sascha Pfeffer im Lotte-Strafraum zu Boden ging und Petersen auf den Elfmeter-Punkt zeigte. HFC-Kapitän Klaus Gjasula beförderte den Ball in der 40. Minute sicher hinter Lotte-Torwart Benedikt Fernandez ins Netz.

Kurz vor Ende der ersten Halbzeit wuchs sich dann ein Schubser von Royal-Dominique Fennell zu einer ruppigen, gegenseitigen Rempelszene aus. Hier entschied Martin Petersen überhaupt nicht kleinlich, sondern ziemlich gnädig mit lediglich Gelb für Klaus Gjasula und Sascha Pfeffer auf HFC- sowie für Tim Wendel auf Lotte-Seite.

In der zweiten Halbzeit bekamen auch die Lotterer ihre Großchance, als keiner aus der ansonsten stark agierenden Halle-Abwehr Kevin Freiberger am Schuss auf Fabian Bredlows Kasten hinderte. Der macht seinen Job aber gewohnt gut und pariert den Schuss.

Als Martin Röser für Selim Aydemir eingewechselt wird, zeigt er in der 67. Minute mit einem pfeilschnellen Antritt, wo der Hase mit ihm noch hinlaufen könnte. Lotte-Torwart Fernandez verhinderte hier mit seiner Parade noch den erfolgreichen Abschluss. Dafür schenkte Petersen dem HFC in der 84. Minute den zweiten Elfer. Gjasula war nach einer kaum wahrnehmbaren Berührung im Strafraum zu Boden gegangen. Dass er selbst trat, wurde prompt bestraft. Fernandez hatte keine Mühe, seinen unplatzierten Schuss zu halten. Dann bekamen die 5 955 Zuschauer in der 88. Minute noch ein richtig verdientes Tor für den HFC zu sehen: im Alleingang schließt Martin Röser einen Konter mit dem 2:0 für den Halleschen FC ab.

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