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Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 07.04.2019 um 16:59:51

Die Hengste sind zurück

Das Gestüt Radegast-Prussendorf begeistert vor einigen Tagen beim Comeback der Hengstpräsentation mit edlen Hengsten und züchterischer Vielfalt. Das Gestüt Radegast-Prussendorf begeistert vor einigen Tagen beim Comeback der Hengstpräsentation mit edlen Hengsten und züchterischer Vielfalt.
Foto: Thomas Schmidt Galerie (1 Bild)
Das Gestüt Radegast-Prussendorf begeistert vor einigen Tagen beim Comeback der Hengstpräsentation mit edlen Hengsten und züchterischer Vielfalt.

Pussendorf.
Viel Zeit, Kraft und Mühe haben die Mitarbeiter des Gestüts Radegast-Prussendorf in den letzten Wochen und Monaten investiert, um den Pferdezüchtern und dem pferdebegeisterten Publikum eine hochklassige Hengstpräsentation zu bieten. "Wir haben der Hengstpräsentation einen neuen Namen gegeben, die 1. Mitteldeutsche Hengstpräsentation und diesen Namen wollen wir über die Region hinaus etablieren", sagt der Prussendorfer Betriebsleiter des Gestüts, Enrico Kurze. Das Team um den Neu-Besitzer im jetzigen Betrieb in Prussendorf, Carsten Vogel, hat sich einige Gedanken gemacht, wie das Comeback ein Erfolgsgarant werden könnte.

Auf der einen Seite wollte man den Faden wieder aufnehmen und auf der anderen Seite möchte man sich abheben. Der Spagat gelingt. Man holt sich prominente Unterstützung aus dem mitteldeutschen Raum mit ins Boot. Darunter Hengste und auch einige Stuten mit Fohlen aus den Landgestüten Neustadt (Dosse) und Moritzburg sowie von einigen erfolgreichen privaten Züchtern aus der Region. Als Hallensprecher engagiert man den bekannten Sportmoderator und Pferdeexperten Fabian Pagenhardt. Der zeigt sich vom Flair überrascht. "Eine großartige Halle mit viel Potential und ein ausgezeichneter Pferdestandort. Da schlägt das Pferdeherz gleich viel schneller.", so der Sporteventexperte.

Die in der Prussendorfer Wussow-Halle gezeigten Hengste stehen trotz Privatisierung und Umgestaltung bei den Pferdeliebhabern und Züchtern immer noch ganz oben auf der Liste. Das zeigt die Besucherresonanz. Auch wenn die Halle nicht bis auf den letzten Sitzplatz besetzt ist, so ist sie jedoch sehr gut besucht. "Ich bin froh, dass die Veranstaltung von den Züchtern und Besuchern angenommen wird", freut sich Enrico Kurze. In seinen Augen ist das nicht selbstverständlich, vielmehr das Ergebnis einer harten und monatelangen Vorbereitung.

Auch der Leiter der Landgesellschaft Sachsen-Anhalt und immer noch Landgestütsgeschäftsführer Willy Boß lässt es sich nicht nehmen, die Hengstpräsentation zu besuchen. "Ich bin erleichtert und freue mich über die positive Resonanz, man kann daran ermessen, dass hier eine hohe Qualität abgeliefert wird. Ich freue mich auch, dass das Konzept von Carsten Vogel eingehalten und stringent umgesetzt wird", so Boß sichtlich erleichtert. "Auch die Pferdesport- und Zuchtverbände sind integriert, der Veranstaltungskalender ist voll, die Zukunft der Einrichtung scheint auf einem guten Weg und aus meinem Empfinden heraus gesichert", so der Landgestütsgeschäftsführer.

Das gut dreistündige Programm hat es dann auch in sich. "Wir als Neuprussendorfer möchten mit züchterischer Klasse überzeugen und die Mischung aus Zucht und Show soll auf die Zuchthengste und auch auf das Gestüt Radegast-Prussendorf und seiner Angebote aufmerksam machen", erklärt Gestütsbesitzer Carsten Vogel. So ist das Programm eine Mischung aus Dressurhengsten im Parcours und Springhengsten, welche ihre Qualitäten beim Sprung eindrucksvoll demonstrieren. Der ehemalige Prussendorfer Landstallmeister Siegmund Hintsche, der seit einem Jahr im sächsischen Graditz als Leiter des Hauptgestütes arbeitet, lobt die Veranstaltung. "Der Besuch hier in der Halle ist gut, es sind einige bedeutungsvolle Hengstblutlinien vertreten, das spricht für eine gewisse Qualität. Wir sind auch mit einem Kaltbluthengst aus Graditz dabei", so Hintsche, der immer noch nebenan in Prussendorf wohnt. Um das Angebot einem breiten Publikum zugänglich zu machen, verzichtet man ganz bewusst auf ein Eintrittsgeld und gewährt eine freie Platzwahl.

Auch das Ehepaar Thea und Siegfried König aus Gossa will sich die Vorstellung der Zuchthengste nicht entgehen lassen. "Wir sind jahrelang selbst Züchter gewesen, haben hier unsere Stuten decken lassen und sind jetzt im Ruhestand, doch die Hengste in Prussendorf lassen wir uns alljährlich nicht entgehen", so Thea König begeistert. "Wir finden, das sich dass Niveau der Hengstpräsentation verbessert hat und wir sind froh, dass es in Prussendorf weitergeht", so die ehemalige Pferdezüchterin. Der Prussendorfer Betriebsteil des Gestüts Radegast-Prussendorf hat nach der Privatisierung acht Mitarbeiter, die allesamt vom Landgestüt übernommen wurden. Im Vordergrund stehen die Aufzucht von Pferden, die Reitschule und Pensionspferde sowie die Pferdeausbildung, wie Enrico Kurze betont. Doch der Betriebsleiter denkt schon etwas weiter und kann sich eine Wiederbelebung der Weihnachtsgala im Prussendorfer Gestütsteil vorstellen.
 

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