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Supersonntag > Bernburg > Chronologie einer gescheiterten Party: Palast der Gespenster >
Sonja Richter Sonja Richter
aktualisiert am 29.03.2019 um 11:10:52

Chronologie einer gescheiterten Party: Palast der Gespenster

Das Team hinter dem Film (v. li.): Anais Roth (MDR), Leopold Hoesch (Produzent), Heike Bittner (Buch & Regie), Winfried Oelsner (Regie) und Anne King (Filmförderung). Das Team hinter dem Film (v. li.): Anais Roth (MDR), Leopold Hoesch (Produzent), Heike Bittner (Buch & Regie), Winfried Oelsner (Regie) und Anne King (Filmförderung).
Foto: S. Richter
In Halle, Plauen und Berlin entsteht ein neuer Film über die Wendezeit.

Halle (sr). Im Oktober ist es dreißig Jahre her, dass der 40. Geburtstag der DDR gefeiert wurde - am 7. Oktober 1989 im Palast der Republik mit vielen ausländischen Gästen aus den Bruderländern.
Eine heile Welt, die in einem Fiasko endet. Ehrengast Michail Gorbatschow verlässt die Runde vorzeitig und lässt damit fragende Gesichter zurück.
Denn in der kleinen DDR ist schon lange nichts mehr so, wie es die politische Führung gern sehen würde. Auf Berlins Straßen formiert sich der Widerstand, es erschallen Rufe nach Reformen, nach einer Öffnung der DDR, nach einem Neubeginn und die Polizei geht gegen die Demonstranten vor.
Aber nicht nur in Berlin ist dieser 40. DDR-Geburtstag der Beginn einer Wende. Auch in dem kleinen vogtländischen Plauen ziehen 15 000 Menschen protestierend um das Rathaus, in dem gefeiert wird. Und das war damit die größte Demonstration an diesem 7. Oktober, die man heute fast vergessen hat.
Mit dem Film „Palast der Gespenster" soll die Erinnerung daran wach gehalten werden. Er stellt die Fortsetzung von „Zug in die Freiheit" und „Wunder in Leipzig" dar, wird von Broadview TV produziert und derzeit in Berlin, Plauen und Halle als Doku-Drama gedreht.
Dabei bewegt sich die Geschichte in einer Zeit, aber auf drei Ebenen. Zum Einen kommen viele Zeitzeugen zu Wort. Man kann auf Unmengen von Archivmaterial aus dieser Zeit zurückgreifen (nur in Plauen waren keine Kamerateams) und man spielt Szenen nach. Die sollen aber nicht tatsächliche Ereignisse nachstellen, sondern die Stimmung und die Emotionen der Zeit komprimiert vermitteln. Am universellen Set in Halle beispielsweise wird das Untergangsszenario in Bilder umgesetzt.
Zu sehen ist der 90-minütige Film am 1. Oktober bei arte und am 6. Oktober im MDR zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr.
 

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