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Supersonntag > Bernburg > Union Sandersdorf präsentiert neuen Oberligatrainer >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 24.06.2018 um 18:52:13

Union Sandersdorf präsentiert neuen Oberligatrainer

Sandersdorfs sportlicher Leiter Torsten Lehmann (li.) sowie Unions Vizepräsident Michael Stelzl (re.) kickten vor fast zwanzig Jahren zusammen mit Thomas Sawetzki beim VfL Halle 96. Jetzt begrüßten sie den Ex- Thalheimer als neuen Chef in der Sandersdorfer Coachingzone. Sandersdorfs sportlicher Leiter Torsten Lehmann (li.) sowie Unions Vizepräsident Michael Stelzl (re.) kickten vor fast zwanzig Jahren zusammen mit Thomas Sawetzki beim VfL Halle 96. Jetzt begrüßten sie den Ex- Thalheimer als neuen Chef in der Sandersdorfer Coachingzone.
Foto: Holger Bär
Die Tinte ist trocken: Ex Thalheim- Coach Thomas Sawetzki wagt in Sandersdorf den Trainersprung in die Oberliga. Der 37-jährige Erfolgstrainer möchte den nächsten Schritt machen.

Sandersdorf (hb/ts).
Haben die drei nun schon mal zusammen in einer Mannschaft gespielt? Diese plötzlich aufgetane Frage brachte vorerst drei nachdenkliche Gesichter. „Ein Jahr A- Junioren denke ich“, so Michael Stelzl. Während Torsten Lehmann noch fragend schaute, ergänzte der Dritte in der Runde. „Klar, wir waren gerade zu viert vom Halleschen FC an den Zoo gewechselt. Mein letztes Jahr A- Junioren“.

Der dritte auf Sandersdorfs gerade frisch vertikutiertem Rasen: Thomas Sawetzki, bis vor kurzem noch verantwortlicher Trainer von Verbandsligist SG Rot- Weiß Thalheim. Dort hatte dieser sich nach fünf erfolgreichen Jahren Trainertätigkeit verabschiedet. „Wir haben das maximale in Thalheim erreicht. Für mich der Anlass, in meiner Trainertätigkeit den nächsten Schritt zu machen“, so der 37- jährige.

An diesem Dienstagabend, sollte es nun soweit sein. Die SG Union Sandersdorf konnte den neuen Trainer des eigenen Oberligateams präsentieren. Der Verein Union Sandersdorf und Thomas Sawetzki haben sich auf eine gemeinsame Zusammenarbeit geeinigt. „Es gab mehrere Optionen, Sandersdorf ist es nun geworden. In mir herrscht eine gewisse Vorfreude und die Überzeugung, dass wir gemeinsam eine gute Serie spielen werden“, so der Mann, welcher mit Frau und Kind in Leipzig zuhause ist.

Leipzig, das war bzw. ist auch die Heimat seines Sandersdorfer Vorgängers Mike Sadlo. Und der hat die Latte binnen fünf stabiler Jahre Oberliga ziemlich hoch gelegt. Ein Umstand, vor dem sich ein Typ wie Sawetzki nicht fürchtet, was diesen eher noch motiviert. „Ich freue mich mit einer jungen und guten Truppe in einer ebenfalls guten Oberliga aktiv sein zu können. Dabei wird es wichtig sein, dass wir alle uns finden und die Jungs verinnerlichen, was meine Philosophie vom Fußball ist“. Sawetzki hatte sich im Vorfeld einige Sandersdorfer Partien angeschaut, wollte sich bereits ein Bild vom eventuellen Arbeitsplatz und der damit verbundenen Mannschaft machen. Diese hatte übrigens im Vorfeld mit komplettem Spielerpersonal den Kontrakt mit dem Verein verlängert. Ein sehr positiver Umstand für Union.

Sawetzki möchte das vorhandene Potential im Team nutzen, ausschöpfen und wenn es denn geht optimieren. Er ist ein großer Freund, das Spiel zu dominieren und den jeweiligen Gegner unter Druck zu setzen. „Das möchte ich den Jungs vermitteln“, so der neue Mann in Sandersdorfs Coachingzone. Ob das in einer starken Oberliga immer so machbar ist, das wird sich zeigen. „Die Liga wird eng sein. Zu gestandenen Mannschaften kommen starke Aufsteiger, von denen ich Zorbau zuletzt selbst kennengelernt habe“.

Sawetzki setzt auf die Zeit der Vorbereitung, möchte und wird sich in den dortigen Trainingseinheiten und Testspielen von den Spielern und einzelnen Mannschaftsteilen ein genaues Bild machen. Sandersdorf wird nach Thalheim seine zweite Trainerstation im Männerbereich werden. Ob er sich vorstellen könnte, analog Thalheim auch hier nochmal das Trikot in einem Punktspiel zu tragen? „Fit bin ich, aber angedacht ist das nicht“, lacht der einstige Defensivspezialist mit offensiven Strafraumqualitäten. „Aber man weiß ja im Fußball nie so richtig, was da kommt“, fügt Sawetzki abschließend an.

Während Unionpräsident Uwe Störzner mit Frau Verena aktuell bei der Fußball- WM in Russland weilt, mussten die Formalitäten zum letzten Festzurren der Vertragskomponenten Vizepräsident Michael Stelzl und nicht zuletzt Unions sportlicher Leiter Torsten Lehmann übernehmen. Das machten diese dann auch.

Wie war das denn am Ende noch mit dem einstigen gemeinsamen Kicken von Stelzl, Lehmann und eben Sawetzki? Die beiden Ur- Sandersdorfer sind Geburtsjahr 1982, Sawetzki 1981. Es muss um Millenium herum gewesen sein, als Sandersdorfs neuer Trainer im älteren A- Juniorenjahrgang mit den beiden einstigen Sandersdorfer Abwehrstrategen damals beim VfL Halle 96 gemeinsam in einem Team gegen den Ball getreten haben.

Darauf einigte man sich jedenfalls am Dienstagabend einstimmig. Nun sind sie wieder in einem Team, wenn auch in rein unterschiedlichen Positionen. „Wir sind damals zu viert vom HFC zu den Junioren des VfL 96 gewechselt, haben euch damit stark gemacht“, lächelte Sawetzki. Diesmal wird er wieder Verstärkung mitbringen, welche er aber an diesem Abend noch nicht verkünden wollte. Wie stark er diesmal Sandersdorf macht…???

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