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Martin Schumann Martin Schumann
aktualisiert am 28.03.2013 um 18:15:40

Schwangerschaft ist keine Krankheit

Die Kardiotokografie, kurz CTG, gehört seit der 30 Schwangerschaftwoche zum festen Bestandteil bei Stefanie Schilling. Hier erkennt Hebamme Marion Görzig, wie vital das Kind ist. Die Kardiotokografie, kurz CTG, gehört seit der 30 Schwangerschaftwoche zum festen Bestandteil bei Stefanie Schilling. Hier erkennt Hebamme Marion Görzig, wie vital das Kind ist.
Foto: Jens Mattern
Ein neues Kind in der Familie wälzt das ganze Leben um.

Bitterfeld (jm).
Eine Schwangerschaft bedeutet stets eine große Veränderung, egal ob für eine einzelne Frau oder ein Paar. In einigen Monaten kommt Zuwachs in die Familie. Und auch wenn es sich um ein Wunschkind handelt, so sind doch Bedenken ganz normal. Fragen wie „Werden wir gute Eltern sein?“, „Wird unsere Beziehung das überstehen?“ oder „Wird das Kind gesund sein?“  treten immer wieder auf.

„Ein wichtiger Punkt ist das Genießen der Schwangerschaft, denn dabei handelt es sich nun wahrlich um keine Krankheit“ weiß Hebamme Marion Görzig aus Bitterfeld. Dazu zählt als oberstes Gebot, dass der Partner Verständnis für die Frau aufbringt. So sollte über Stimmungsschwankungen mit einem Lächeln hinweg gesehen werden. Bei unbegründeten und begründeten Sorgen hilft ein offenes Ohr des Partners oft schon weiter.

Als Frau sollte man sich bewusst sein, dass das Befinden auch für das heranwachsende Lebewesen spürbar ist. Daher gilt, geht es der werdenden Mutter gut, dann geht es auch deinem Kind gut. Die Zeit der Schwangerschaft gilt es bewusst zu genießen. Romantische Abende zu zweit können hier genauso dazu gehören, wie schöne Spaziergänge und lange Gespräche, in denen gemeinsam überlegt wird, wie die Partnerschaft in Zukunft mit Kind aussehen soll. Auch Ängste sollten bewusst genannt werden, damit der Partner besser Verständnis entwickeln kann.

Für die Frau ist die Veränderung durch die Schwangerschaft am eigenen Körper deutlich spürbar. Der Körper kann bei der Entwicklung unterstützt werden. Neben der richtigen, gesunden Ernährung gehört auch Pflege dazu. Ab der zwölften Woche spürt das Kind die Berührungen von Streicheleinheiten und Massagen, auch wenn die künftigen Eltern noch keine Bewegungen wahrnehmen. Massagen mit Bodylotions haben neben dem wohltuenden Effekt auch die Wirkung, dass sie die Haut dehnbarer machen, und der Bauch das Wachstum leichter verkraftet.

Natürlich kann auch der Partner die Massagen durchführen. So wird das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt und der Mann nimmt intensiver an der Schwangerschaft teil.

Auf bestimmte Dinge sollten Schwangere aber verzichten bzw. achten, weiß die Hebamme „Nicht gut während der Schwangerschaft sind Leistungssport, Suchtmittel, Genuss von rohen Tierprodukten, seelischer Stress, Infektionskrankheiten sowie schwere körperliche Arbeit.“
Bereits ein gesundes Kind hat Stefanie Schilling, die sich noch genau an ihre erste Schwangerschaft erinnert „In der Anfangszeit waren wir etwas aufgeregt, ob alles gut geht und in Ordnung ist, vor allem, weil in dieser Zeit noch nichts vom Kind zu spüren war. Dann achteten wir auf jede Veränderung des Körpers. Vor allem ab den ersten Kindsbewegungen bis hin zur Entbindung erlebten wir als sehr entspannte Zeit, jede Bewegung des Babys genossen wir gemeinsam, weil hier auch mein Mann gut teilhaben konnte. Insgesamt erlebten wir es als Zeit voller Vorfreude auf das neue Wesen und die kommende Zeit.“

Nun erwartet die junge Frau ihr zweites Baby, welches Anfang April das Licht der Welt erblicken wird. Auch dieses Mal herrschte wieder zunächst grundsätzlich Freude nach der Nachricht der Schwangerschaft, auch wenn sich Bedenken einschlichen „Am Anfang war es jedoch auch mit ein paar Bedenken gepaart war, ob man dem Alltags- und Berufsleben mit 2 Kindern gewachsen ist und gerecht wird.“ Im Verlauf der Schwangerschaft wurden diese jedoch völlig durch die Vorfreude ersetzt, nicht zuletzt, weil sie einen Mann an ihrer Seite hat, der sie unterstützt.

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