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Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 28.01.2013 um 12:28:43

Gemeinsamer Einsatz für mehr Lebensqualität

Doris Kötzsch, Heidi Eßbach, Brigitte Siebert, Irmgard Kepplin, Erika Knappe und Brigitte Becker (v. l. n. r.) engagieren sich in den Selbsthilfegruppen Doris Kötzsch, Heidi Eßbach, Brigitte Siebert, Irmgard Kepplin, Erika Knappe und Brigitte Becker (v. l. n. r.) engagieren sich in den Selbsthilfegruppen "Osteoporose" und tragen viel zu einem aktiven Gruppenleben bei.
Foto: A. Katte

Unter dem Dach der ASG  (Arbeits- und Sozialförderungsgesellschaft e. V.) gibt es in Dessau-Roßlau 64 Selbsthilfegruppen, die mehr als 1300 Mitglieder zählen. Der Super Sonntag stellt einige Gruppen und ihre Angebote vor.


Von der Knochenkrankheit Osteoporose sind in Deutschland etwa acht Millionen Frauen und Männer betroffen. Da­­mit gehört die Osteoporose zu den zehn häufigsten Volkskrankheiten. Entsprechend groß ist der Bedarf an Beratung und Aufklärung. In Dessau-Roßlau sind gleich zwölf Osteoporose-Gruppen aktiv, die sich vom Stadtgebiet über Mildensee und Kleutsch bis Roßlau verteilen.



Gegründet: Die erste Gruppe wurde 2002 gegründet, weitere folgten in den Jahren 2004 und 2009.



Mitglieder:  Die Gruppen zählen im Durchschnitt 15 Mitglieder. Männer sind noch in der deutlichen Minderheit, sind aber ebenso herzlich willkommen.



Wo und wann trifft sich die SHG?
Mehrere Gruppen treffen sich im Integrationshaus "Die Brücke" in der Schillerstraße in Dessau. Die Mildenseer Gruppe findet sich zu ihren Zusammenkünften in der örtlichen Physiotherapie-Praxis ein. In Kleutsch trifft man sich in der Sporthalle.



Kontakt:  Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen, Schlossplatz 3, Tel. 0340 213200
E-Mail: kontaktstelle@asg-dessau.com



An wen richtet sich das Angebot?
Das Angebot der Selbsthilfegruppen richtet sich an alle, die mit ihrer Erkrankung nicht allein sein möchten, die Hilfe suchen und regelmäßig gezielte Bewegung nach Anleitung in der Gruppe betreiben möchten. Da die Übungen immer von einem speziell geschulten Physiotherapeuten betreut werden, können auch Menschen, die unter schweren Folgen der Knochenerkrankung leiden, wieder  mehr Beweglichkeit und damit Lebensqualität zu­­rück erlangen.



Welche Probleme beschäftigen die Betroffenen?
Neben der eingeschränkten Beweglichkeit und der Angst vor folgeschweren Stürzen klagen viele der Betroffenen über weit ausstrahlende Schmerzen. Da bei Osteoporose die Zahl der Knochenbälkchen im Knocheninneren vermindert ist und auch die äußere Knochenschicht dünner wird, haben die Patienten ein großes Risiko bei alltäglichen Tätigkeiten wie Heben oder Tragen einen Knochenbruch zu erleiden. Da die Krankheit schleichend und in den ersten Jahren ohne Be­­schwerden verläuft, wird sie meist erst  nach einem Bruch diagnostiziert. Nicht nur Frauen nach der Memo-Pause sind betroffen, auch jüngere Frauen und Männer erkranken immer häufiger.



Welche Hilfsangebote bietet die Selbsthilfegruppe?
Bei den wöchentlichen Treffen steht natürlich der Sport im Mittelpunkt. Zur Stärkung der Knochen ist ausreichende und vor allem regelmäßige Bewegung sehr wichtig. Dadurch wird die Neubildung des Knochengewebes gefördert. Wer nicht trainiert, verliert pro Lebensjahr etwa fünf bis zehn Prozent der Muskelmasse, was wiederum zu einer zusätzlichen Belastung des Knochenapparates führt.
Vor und nach den Übungen, die unter Anleitung eines Physiotherapeuten stattfinden, wird über die Krankheit, über eigene Erfahrungen mit Medikamenten und Ärzten gesprochen
Auch das Thema Ernährung spielt bei den Zusammenkünften ein große Rolle. Dazu werden oft auch Experten wie Ernährungsberater, Haus- und Fachärzte mit ins Boot geholt.
Gemeinschaftserlebnisse wie Radtouren, Fasching- oder Sommerpartys runden das Gruppenleben ab.



Um die Bevölkerung auf die Volkskrankheit aufmerksam zu machen, gibt es zum Weltosteoporose-Tag im Oktober bundesweite Aktionen.


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