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Martin Lampadius Martin Lampadius
aktualisiert am 16.10.2012 um 14:44:23

Schritt für Schritt zurück in den Beruf

Nur elf Prozent der Langzeitkranken nutzen Angebot der Wiedereingliederung
Landkreis (red).
Herzinfarkt, Krebs, Rückenprobleme oder Depression - so lautet meist die Diagnose bei Arbeitnehmern, die länger als sechs Wochen im Jahr krankgeschrieben sind. Oft ist eine lange Arbeitspause nur schwer wieder aufzuholen. Deshalb bieten die Krankenkassen die sogenannte stufenweise Wiedereingliederung an. Auswertungen der Techniker Krankenkasse (TK) zufolge haben im vergangenem Jahr 200 TK-Versicherte in Sachsen-Anhalt von einer stufenweisen Wiedereingliederung Gebrauch gemacht, das entspricht nur elf Prozent der Langzeitkranken.
  • Hilfe nach schwerer Erkrankung
Durch die verkürzte Arbeitszeit während der Wiedereingliederung kann der Patient ausprobieren, wie viel er schon leisten kann und findet so schrittweise in den Berufsalltag zurück. ,,Allerdings wird diese Möglichkeit noch zu wenig genutzt. Wir würden uns wünschen, dass noch mehr Versicherte von diese Möglichkeit Gebrauch machen würden”, so Heike Grodde, Sprecherin der TK in Sachsen-Anhalt. Der Patient bleibt während Wiedereingliederung arbeitsunfähig.
In Absprache mit dem Patienten erstellt der behandelnde Arzt einen Wiedereingliederungsplan, der genau festlegt, über welchen Zeitraum er wie viele Stunden arbeiten kann. Dieser Plan wird Arbeitgeber sowie Krankenkasse vorgelegt und wenn nötig angepasst. Zunächst arbeitet der Mitarbeiter nur wenige Stunden täglich. Während der Wiedereingliederung gilt der Patient weiterhin als arbeitsunfähig, deshalb bekommt er in der Regel auch weiter Krankengeld.

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