Aktuelle Ausgabe als E-Paper


Aktuelle Ausgabe als E-Paper


E-Paper Archiv

die letzten drei Ausgaben

E-Paper Archiv E-Paper Archiv E-Paper Archiv

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden,


zur Zeit finden Wartungsarbeiten an unserer Online-Anzeigenannahme statt.

Bitte schicken Sie uns Ihre Anzeige per E-Mail oder Fax oder rufen Sie bei uns an.

E-Mail: info@wochenspiegel-halle.de
Fax: (0345) 130 10 61
Telefon: (0345) 130 10 0
Supersonntag > Ratgeber > Gesundheits-Kompass > >
Martin Lampadius Martin Lampadius
aktualisiert am 16.10.2012 um 14:41:26

Die Knorpelglatze schmerzt

Arthrose ist die häufigste aller Gelenkerkrankungen. Es kann jeden treffen.
Aschersleben (red).
Bei über 80 Prozent aller 70-jährigen sind arthrotische Gelenkveränderungen zu finden. In Deutschland leiden etwa fünf Millionen Frauen und Männer unter Beschwerden, die durch eine Arthrose verursacht werden und über zwei Millionen Menschen haben allein in Deutschland bereits ein künstliches Gelenk.
Die in den AMEOS Klinika im Salzland in Aschersleben, Bernburg und Schönebeck durchgeführten endoprothetischen Operationen helfen, neben der primären konservativen Therapie, im Bereich der Hüft-Endoprothetik seit über 20 Jahren und der Knie-Endoprothetik seit über 15 Jahren den Patienten, wieder vermehrt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu lassen. Arthrose bezeichnet den allmählichen Verschleiß der Gelenkoberflächen, das heißt die Knorpelschicht wird zerstört, ohne Aussicht auf Heilung. Der Knorpel der Gelenke hat keine eigene Regenerationsfähigkeit.
  • Ohne Knorpel reiben die Knochen
Folge des Knorpelschwundes ist eine so genannte "Knorpelglatze" mit dem Ergebnis, dass Knochen ohne die schützende Knorpelschicht aufeinander reiben. Dadurch entsteht nach dem Knorpelschwund auch eine Zerstörung des Knochens, was die Einsteifung des Gelenkes beschleunigt. Das äußert sich in einer schmerzhaften Funktionseinschränkung. Die Beschwerden nehmen zu.
Die, hohen Belastungen ausgesetzten, großen Gelenke sind am häufigsten betroffen, dazu zählen die Arthrose des Hüftgelenkes (Coxarthrose) und die Arthrose des Kniegelenkes (Gonarthrose). Die ersten Symptome sind zum Beispiel morgendliche Anlaufschwierigkeiten.
Bei der Arthrose des Hüftgelenkes beginnt die Erkrankung oft mit ziehenden Schmerzen in der Leiste nach längerer Belastung. Später wird die Beweglichkeit eingeschränkt und der Patient hat bei geringer Belastung Schmerzen und ein ,,Schonhinken” stellt sich ein. Schuh- und Strumpfanziehen sind erschwert oder werden unmöglich. Bei einem Großteil der Coxarthrosen sind die Ursachen nicht bekannt. Sie treten vorwiegend im höheren Alter auf. Bei der Entstehung der Arthrose des Kniegelenkes spielt die Überbelastung eine wesentliche Rolle. Hier weiß man, dass das Übergewicht ein Risikofaktor ist.
  • Künstliches Gelenk schafft Linderung
,,Wenn die konservative Therapie die Beschwerden nicht mehr lindert, sollte die Möglichkeit des künstlichen Gelenkersatzes mit dem Arzt besprochen werden. Bei der Endoprothetik der Hüfte werden eine neue Pfanne und ein neuer Hüftkopf ersetzt. Bei der primären Kniegelenks-Endoprothetik ersetzt man die verschlissenen Teile des Kniegelenkes und wenn nötig auch die der Kniescheibe”, so Dr. med. Hans-Joachim Harnisch, leitender Oberarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie bei AMEOS Aschersleben.

Kommentar schreiben
Name:
Ort:
Kommentar:
  Ja, ich habe die Hinweise zu Kommentaren auf unserer Website gelesen und akzeptiert.
Eingabeverifizierung: Schreiben Sie die untenstehende Ziffern- / Buchstabenkombination in das folgende Feld. Dadurch wollen wir dazu beitragen, unerwünschten E-Mails und automatischen Versendern keine Verbreitungsmöglichkeit zu bieten.
 
 
Anzeige
Sag Ja!
Anzeige
Anzeige
Trauerportal