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Susanne Haslbeck Susanne Haslbeck
aktualisiert am 10.10.2012 um 10:54:04

Reform der Pflegeversicherung auf den Weg gebracht

Die Situation der rund 1,4 Millionen Demenzkranken soll verbessert werden. Die Situation der rund 1,4 Millionen Demenzkranken soll verbessert werden.
Foto: Archiv
Merseburg (red). Ab Januar 2013 werden die Beiträge zur Pflegeversicherung angehoben: Das Bundeskabinett hat Ende September die Pflegereform der schwarz-gelben Koalition-Regierung beschlossen. Um die Situation der rund 1,4 Millionen Demenzkranken zu verbessern, sollen erste Hilfen schon im nächsten Jahr wirksam werden - noch bevor 2013 der Beitragssatz zur Pflegeversicherung erhöht wird.

Der Beitrag soll zum 1. Januar 2013 von 1,95 auf 2,05 Prozent steigen. Dies soll 2013 rund 1,1 Milliarden Euro bringen. Die Leistungen sollen teilweise steigen, Pflege-Wohngemeinschaften gefördert und die Leistungen flexibler gehandhabt werden. Zudem soll die Begutachtung von Pflegefällen reibungsloser laufen.

Für die Versicherten bedeutet dies ein Anstieg von maximal 3,82 Euro im Monat, die bei abhängig Beschäftigten zur Hälfte vom Arbeitgeber getragen werden. Menschen mit Demenz oder geistiger Behinderung, die von Angehörigen zu Hause betreut werden und in keiner Pflegestufe sind, sollen dadurch statt heute 100 Euro im Monat (bei besonderem Bedarf sind es 200) künftig 220 (beziehungsweise 320) Euro bekommen.

Werden sie von einem Pflegedienst betreut, sollen es 325 beziehungsweise 425 Euro sein. Sozialverbände bezweifelten allerdings, dass die 1,1 Milliarden Euro alle Kosten abdecken werden. Der Beirat hatte bereits 2009 die Aufwendungen für eine bessere Betreuung von Demenzkranken mit bis zu vier Milliarden Euro beziffert. Laut VdK-Berechnungen sind allein für die häusliche Pflege der Demenzkranken mindestens drei Milliarden Euro pro Jahr notwendig.

Auch in Pflegestufe 1 und 2 soll es mehr geben. Laut dem Eckpunktepapier von Gesundheitsminister Bahr sollen Angehörige bei der häuslichen Pflege mehr unterstützt und auch alternative Wohnformen für Demenzkranke mit Betreuungspauschalen gefördert werden. Bei der Abrechnung von Pflegeleistungen will Bahr „weg vom starren Konzept der Minutenpflege“ hin zu flexiblen Zeitkontingenten.

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