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Torsten Waschinski Torsten Waschinski
aktualisiert am 14.09.2018 um 10:42:01

Urlaubs- und Reisezeit: Die Legende Störtebeker auf der Insel Rügen

Beim Saufgelage mit Goedeke Michels kommt Klaus Störtebeker zu seinem Piratennamen. Beim Saufgelage mit Goedeke Michels kommt Klaus Störtebeker zu seinem Piratennamen.
Foto: Torsten Waschinski Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder)
Sommerliche Festspiele auf Deutschlands erfolgreichs­ter Freilichtbühne.

Ralswiek (TW/sbw).
Das Stück ist neu. Auch die Inszenierung kommt zügiger daher. Aber sonst ist alles beim alten. Gottseidank! Im Zeitalter der rasanten Veränderungen bieten die Störtebeker Festspiele auf der Insel Rügen noch immer ein Eiland der Beständigkeit.

Die Besucher, inzwischen jeden Sommer mehr als 300.000, wissen im groben und ganzen, was auf sie zukommt. Gefährliche Schlachten zu Land und auf Wasser, fesselnde Action, ein fliegender Adler, jede Menge Knall-Bumm-Effekte, Raufbolde, Liebesszenen und am Ende ein großes Höhenfeuerwerk.

Das Konzept auf der Naturbühne im kleinen Inseldörfchen Ralswiek geht auf. Familie Hick, die vor 26 Jahren die eins­tigen Rügenfestspiele in das mittlerweile erfolgreichste Freilichttheater Deutschlands verwandelte, baut auf die Erfolgsmixtur. Als privat geführte und ohne staatliche Förderung auskommende Bühne bieten die Macher ihrem Publikum ein gewaltiges Spektakel. Der Anspruch freilich ist den Urlaubsabsichten der Gäste angepasst. Sie erleben ein Schauspiel mit entsprechend angepasstem Tiefgang und Nachhall.
 
Podcast: Locker vom Hocker 3.0 - Gast: Anna-Theresa Hick (ca 45 min)


>>>zum Podcast-Kanal: anchor.fm/wsabides

Ein Wimpernschlag der Geschichte, wie es der Sprecher allabendlich verkündet, erzählt im ersten Teil des neuen Zyklus vom Störtebeker-Werden des Klaus von Alkun. Er erleidet Schicksalsschläge und trifft auf die Piratenmeute um Goedeke Michels. Regisseur Marco Bahr hat den „Ruf der Freiheit“ recht flott in Szene gesetzt.

Auch die neuen Hauptakteure Alexander Koll (Klaus Störtebeker) und Alexander Hanfland (Goedeke) spielen sich schnell in die Abenteuerherzen der Zuschauer hinein.

Das ein oder andere Gesicht auf der Bühne ist auch aus Funk und Fernsehen bekannt. So gehört Wolfgang Lippert als Balladensänger bereits seit Jahren zum festen Stamm der Festspiele. Der komische Schauspieler Volker Zack hingegen steht das erste Mal im Bühnensand.

Eigentlich sollte er bereits im Vorjahr auf der Naturbühne spielen, in der Probe jedoch stürzte er von einem Esel und brach sich den Arm. Fans der Vorabendserie „Verbotene Liebe“ dürfte Sina Valeska Jung bekannt sein. Sie spielt gleich zwei Rollen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: die von Störtebeker angebetete Selma und die kühle Königin Margarete.

Störtebeker-Veteranen freuen sich auch auf das Wiedersehen mit Norbert Braun und Dietmar Lahaine als Störtebekers Vater Armin von Alkun und als Stralsunds Bürgermeister Bertram Wulflam. Braun verkörperte von 1993 bis 2001 den Titelhelden Störtebeker und Lahaine spielte, kämpfte und ritt von 1933 bis 2001 und von 2003 bis 2012 als Goedeke Michels über die Bühne.

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