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Faschingsumzug in Quedlinburg

20.02.2012, Michael Randhahn, michael.randhahn@wochenspiegel-quedlinburg.de

Strahlender Sonnenschein hat den Narren beim Faschingsumzug mit ihrer relativ kurzen Session versöhnt. In Quedlinburg waren am Sonntag Vormittag mehr als 20 Vereine, darunter die Faschingsvereine Warnstedt, Güntersberge und Thale mit Abordnungen und Majestäten, der Westernreitverein Vorharz, die Jugendfeuerwehr, die Schützengilde Hubertus oder das „Azurit-Pflegezentrum“ Quedlinburg, beim Höhepunkt des Straßenfaschings dabei. Tausende säumten die Straßen, als der „Quedlinburger Carneval Verein“ (QCV) zusammen mit Quedlinburger Feuerwehr, der Erbsbär, die Hexe oder die Gaukler von „Flammen & Co.“ die „Quedlinburger Null“ ins Karnevalsmotto „Ritter, Gaukler, Schlossverwalter – Karneval im Mittelalter“ „stürzte“ - ein Tribut an nachweislich 450 Jahre Fastnachtstradition in Quedlinburg. Mit dabei waren auch OB Dr. Brecht und Ingo I. und Bea I., das Landesprinzenpaar reist mit Gefolge aus dem Halle-Saalkreis an.

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Spiel übt den sicheren Schulweg

25.01.2012, Michael Randhahn, michael.randhahn@wochenspiegel-quedlinburg.de

Quedlinburg (and). Die „Mobile Präventionswerkstatt“ hat ihre Feuerprobe bestanden und in den Quedlinburger Kindereinrichtungen „Brühl“ sowie im „Kinderland Bummi“ für strahlende Kinderaugen gesorgt. Sie erblickte im Aus- und Weiterbildungszentrum Quedlinburg der „VHS-Bildungswerk GmbH“ das Licht der Welt. Entstanden sind das lebensgroße Spiel zur Verkehrserziehung und das Theaterstück zur Gewaltprävention . In dieser von der KoBa geförderten Arbeitsgelegenheit mit Entgelt waren seit September 2011 sechs Frauen kreativ tätig.
Nach der Recherche wurde das Würfelspiel zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr hergestellt. Neben dem großen Würfel mit einer Höchstpunktzahl von Drei entstanden 20 Spielfeld-Stationen aus Teppichfliesen, auf denen die Spieler ja nach gewürfelter Augenzahl den gelben Füßen folgen. Auf dem Weg in die Schule müssen sie auf Ereignisfeldern wie roten Ampeln aussetzen, am Stopp-Schild stehen bleiben oder können dank des Fußgängerüberweges auf einer Abkürzung ins Schulhaus. „Dort gibt es für jeden Spieler am Ende einen Fußgängerführerschein“, verrät Carmen Hoffmann von der „VHS-Bildungswerk GmbH“ .

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Geist ist geil!

23.01.2012, Michael Randhahn, michael.randhahn@wochenspiegel-quedlinburg.de

Quedlinburg (and). Samstags in die Schule? Einmal ist das pro Jahr im „GutsMuths-Gymnasium Quedlinburg“ möglich. Die traditionsreiche Lehranstalt öffnete für 150 Minuten ihr „Erxleben-Haus“ in der Süderstadt. Hunderte Interessenten bevölkerten das Schulhaus. Traditionell ist der „Tag der offenen Tür“ vor allem für die Mädchen und Jungen, die ab September dort von ihrer Grundschule an das Gymnasium wechseln möchten. Und die kamen in Scharen – denn „Geist ist geil“.

Aber nicht nur die neun- und zehnjährigen Knirpse wie Xavier, Niklas oder Tommes und staunten. Für die Eltern, die ihre Kinder in das Haus-Erxleben begleiteten, war der Rundgang eine Zeitreise zurück in die eigene Schulzeit. In den vielen Fachkabinetten wurde das Wissen experimentell und sehr anschaulich präsentiert. So eröffneten etwa Mikroskope erste Einblicke in den Makrokosmos von Pflanzen und Lebewesen oder in die Kräfte von Federn, Luft und Elektrizität, die im Physikkabinett ihren großen Auftritt hatten. Star des Tages war bei den Chemie-Interessierten der schnöde. Ein Reagenzglas mit geschmolzenem Kaliumchlorat macht’s möglich: der so hineingegebene Gummibär verschwindet in einer heftigen Lichtreaktion. In der Turnhalle zeigten die Gymnasiasten ihren künftigen Mitschülern, wie unerlässlich Sport für einen gesunden Geist ist.

Überall gab’s Wissenstests, die mit Naschereien belohnt wurden. Die Eltern kamen mit den Lernern ins Gespräch und auch Schulleiter Friedrich stellte das „GutsMuths-Gymnasium“ vor.

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Dracula stellt sich Grusical-Ensemble zusammen

17.01.2012, Michael Randhahn, michael.randhahn@wochenspiegel-quedlinburg.de

Thale (and). Im Sommer 2012 sollen nicht nur „Schneewittchen und die 7 Zwerge“ und „Die Goldene Gans“ im Harzer Bergtheater Thale für volle Zuschauerränge sorgen. Erstmals wagt sich das Theater „Fairytale“ Thale an ein Abendstück: „Dracula – das Grusical“. Damit sich am 7. Juli und an weiteren vier Abenden möglichst viele Zuschauer auf den rund 1300 Plätzen beim „Grusical“ überraschen, verführen, humorvoll unterhalten, gruseln und vielleicht auch verblüffen lassen, beginnen in den nächsten Tagen die Proben.

Auftakt für die große Produktion bildete am 15. Januar ein Casting. Es kamen 68 Bewerber zum Vorsprechen, Vorsingen und Vortanzen nach Thale. Die Euphorie, an dem Projekt mitmachen zu können, lag über allen Räumen des Klubhauses. Dort nutzten die Teilnehmer die mitunter stundenlange Wartezeit auf ihre Chance vor der Jury, um sich vorzubereiten. Ob Nina Hagens „Du hast den Farbfilm vergessen“ oder Pink’s „Family Portrait“ – viele meisterten die Aufregung und gaben ihr Bestes. Die Teilnehmer reisten sogar aus Langelsheim, Braunschweig, Erfurt, Dessau- Roßlau, Halle, Nordhausen und Magdeburg an. Die jüngsten Teilnehmer waren gerade mal 13 Jahre.

Am Ende des Tages entschied die Jury unter Vorsitz von Regisseur und Ensembleleiter Ronny Große über die Besetzung - etwa 35 Personen von den 68 Bewerbern werden besetzt. „Doch nun werden noch in dieser Woche alle benachrichtigt, inwieweit eine Rolle ihnen gegeben wird und dann beginnen die Proben bereits“, sagt er. Dann wird auch feststehen, wer im Grusical dem Grafen Dracula Gestalt und Stimme gibt. Der fremde Adlige lebt seit einiger Zeit in Huntington. Niemand ahnt, dass es sich dabei um einen Vampir handelt. Als der berühmte Vampirjäger Van Helsing eintrifft ist es schon fast zu spät...

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Happy End nach Frustgeschenk

16.01.2012, Michael Randhahn, michael.randhahn@wochenspiegel-quedlinburg.de

Quedlinburg (and). In Quedlinburg – zeitgleich auch in Halberstadt und Wernigerode – hat die „Kreisvolkshochschule Harz“ (KVHS) am zweiten Januar-Samstag eine neue Veranstaltung ins Leben gerufen, die das Zeug hat, eine echte Tradition zu werden. Denn die Premiere der „Tauschbörse“ macht Mut, dass folgende Börsen jeweils einmal im Semester zu echten Publikumsrennern werden können. Bei „VerSchenkt“ konnten unliebsame Weihnachtsgeschenke gegen Nützlicheres, Schickeres oder Gewolltes eingetauscht werden. Da wechselte Tee-Porzellan gegen handgestrickte Socken, oder Spielzeug gegen Parfum. Getauscht wurde war gefielt. Manches, wie etwa ein hipper Damen-Slip oder ein Porzellanengel, nahmen die Besitzer wieder mit, weil niemand tauschen wollte. KVHS-Chefin Gerlinde Schöpp, die gleich mit Sohn und Enkel zur einstündigen Börse im „Einsteinraum“ des „Bildungshauses“ kam, freute sich nicht nur ob gelungener Tauschaktionen. „Wir wollen, dass die Kreisvolkshochschule noch mehr zum Kommunikationstreff wird“. Und dazu sei die Börse ein wichtiger Baustein.

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Prinz übergibt Dauerleihgaben auf Schloss Ballenstedt

12.01.2012, Michael Randhahn, michael.randhahn@wochenspiegel-quedlinburg.de
Schöner kann ein neues Jahr wohl kaum beginnen – nach dazu, wenn es ganz im Zeichen des Jubiläums „800 Jahre Anhalt“ steht. In Ballenstedt, der Wiege Anhalt, hat der Bürgermeister am Dienstag eine besondere Dauerleihgabe für Schloss Ballenstedt in Empfang nehmen können. Eduard Prinz von Anhalt hat der seiner Geburtsstadt vier Gemälde anvertraut. Er übergab sie im Schloss, wo er am 3: Dezember 1941 als Sohn des letzten Ballenstedter Herzogs Joachim Ernst das Licht der Welt erblickt hatte. Von Anhalt will, dass die drei as Porträts Anhaltiner Persönlichkeiten sowie die älteste in Öl gemalte Landschaftsdarstellung Ballenstedt von 1729 in Zukunft für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Sie gehören zum Privatbesitz des Prinzen, der heute mit seiner Frau, Prinzessin Corinna, in Berlin lebt. Ballenstedt will sie im Festsaal des Schlosses zeigen. zur Bildergalerie...

Markt macht Vorfreude

21.11.2011, Michael Randhahn, michael.randhahn@wochenspiegel-quedlinburg.de

Für viele gilt er als ultimativer Start in den Advent, für andere ist er ein idealer Treff: der Vorfreude-Weihnachtsmarkt der Lebenshilfe. Das Dorf aus Holzbuden mit Bühne und Lagerfeuer unterm Weihnachtsbaum lockt seit Jahren an den beiden Tagen vor dem Ende des Kirchenjahres tausende Besucher nach Weddersleben. Der Vorfreude-Markt versetzt das gerade erst zum zweiten Mal hintereinander prämierte „Schönste Dorf im Harzkreis“ in einen vorweihnachtlichen Ausnahmezustand. Doch der tut der Stimmung überhaupt keinen Abbruch. Und so wird 2012 im November die Lebenshilfe zum dann 15. Vorfreude-Weihnachtsmarkt auf ihren Stammsitz einladen.

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"Hexoween"-Premiere in Thale

21.11.2011, Michael Randhahn, michael.randhahn@wochenspiegel-quedlinburg.de

Wer am letzten Oktober-Samstag in Thale unterwegs war, hat die Geburt von „Hexoween“ miterlebt. Schaurig schön, gespenstisch und sehr mystisch. Dieser hexenhafte Gruselspaß war die letzte Veranstaltung vor der großen „touristischen Ruhepause“ in der Stadt und vereinte Thales mystische Elemente wie Hexen und Teufel mit denen von Hallooween. „Hexoween“ soll neben der Walpurgisnacht am 30. April und den „Harzer Sommer Tagen“ im August in Zukunft immer am letzten Samstag im Oktober die dritte große Veranstaltung in Thale werden.
Vor allem in der „lebendigen Geisterbahn“ ging’s so richtig ab. Auf der stockdunklen „Karl-Marx-Straße“ bahnte sich der Umzug unter Samba-Rhythmen seinen Weg zwischen tausenden Schaulustigen bis zum Kurpark, wo das große Finale einem Feuerwerk glich. Danach ging die Geisterparty erst richtig los: im Klubhaus heizte die Rammstein-Cover-Band „Feuerengel“ dem Publikum ein.

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Seit zehn Jahren ist Torsten Seelig Präsident der Pretzscher Karnevalisten.

Umzug zum 65. Jubiläum des Pretzscher Karnevalsvereins

31.01.2012, Frau Weiß, redaktion@wochenspiegel-wittenberg.de
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Neujahrs-Irikumi des Budokan-Trauningszentrums Halle

21.01.2012, Karin Schalow, karin.schalow@wochenspiegel-halle.de
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