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Supersonntag > Weißenfels > Polizei ermittelt in einem Fall - Ist Angst auch im Burgenlandkreis angebracht? >
Cord Gebert Cord Gebert
aktualisiert am 24.02.2016 um 14:54:03

Polizei ermittelt in einem Fall - Ist Angst auch im Burgenlandkreis angebracht?

So wie in dieser gestellten Szene nähern sich die Täter ihren Opfern und berühren sie unsittlich.Ein lauter Schrei ist in so einem Fall angebracht. So wie in dieser gestellten Szene nähern sich die Täter ihren Opfern und berühren sie unsittlich.Ein lauter Schrei ist in so einem Fall angebracht.
Foto: W.-E. Mardas
Die Übergriffe  in Köln am Silvesterabend verunsichern Frauen im Burgenlandkreis.

Burgenlandkreis (wm)
. Die Ereignisse in Köln, Hamburg und anderen Großstädten am Silvesterabend haben deutschlandweit Entsetzen hervorgerufen. Für uns ergab sich aus diesem Grund die Frage, ob auch im Burgenlandkreis deratige Vor­­kommnisse aufgetreten sind. Polizeihauptkommissar Dirk Seyffarth vom Polizeirevier Burgenlandkreis kann noch keine offiziellen Zahlen nennen, weil diese erst in der kommenden Woche vom Innenministerium veröffentlicht werden. Dennoch hat er eine Antwort darauf: „Eine Häufung von Straftaten, wie sie sich in der Silvesternacht in Köln zugetragen haben, gibt es im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Burgenlandkreis nicht. In einem Fall kam es zu einer Straftat mit dem Tatbestand der Beleidigung auf sexueller Grundlage unter Beteiligung eines Asylbewerbers. In dieser Sache wurden Ermittlungen durch die Polizei aufgenommen.“ Im gesamten Burgenlandkreis gibt es keine Orte, die von Frauen gemieden werden sollten. Die in unserer Region aufgenommen Flüchtlinge sind froh, so nett von der Bevölkerung aufgenommen worden zu sein und sind für die Unterstützung dankbar.

Was ist zu Artikeln zum Selbstschutz, Pfefferspray & Co  zu sagen?  

PHK Dirk Seyffarth: „Die Polizei rät grundsätzlich davon ab, sich zum Selbstschutz mit Reizgassprays bzw. Pfeffersprays oder Schreckschusswaffen auszurüsten. Diese bieten in der Regel auch keinen ausreichenden Schutz und führen möglicherweise zur Eskalation. Aus polizeilicher Erfahrung heraus besteht zudem die Gefahr, dass der Täter seinem Opfer den zur Vereidigung vorgesehenen Ge­­genstand entreißt und ihn dann in der Folge gegen das Opfer richtet.“

Super Sonntag ist auch ein grenzwertiger Fall bekannt, der allerdings nicht zur Anzeige gebracht wurde. Daraus ergibt sich die Frage, wie sollte man sich in so einer Situation verhalten? Der Polizeihauptkommissar rät: „Seien Sie misstrauisch, wenn Unbekannte in vermeintlicher Feierlaune auf Sie zukommen und Ihr persönlicher Distanzradius deutlich unterschritten wird.
Werden Sie bei ungewolltem Körperkontakt, auch im Ge­­dränge, misstrauisch und überprüfen Sie unverzüglich, ob Ihre Wertsachen noch da sind. Tragen Sie Wertsachen eng am Körper und verschließen Sie Taschen und Beutel.
Wenden Sie sich nach einem Diebstahl unverzüglich über Notruf 110 an die Polizei.

Wenn Sie Opfer einer Gewaltstraftat werden, machen Sie sich lautstark bemerkbar, damit andere Personen auf die Tat aufmerksam werden (z.B. durch Verwendung von sogenannten Taschensirenen).

Ein aufmerksames und selbstbewusstes Auftreten ist ebenfalls ein Mittel, das meist schon ausreicht, Täter von Tathandlungen abzuhalten. Erfahrungen der Polizei zeigen, dass sich Täter meist unsichere und schwächere Opfer suchen.

Benutzen Sie nachts nur gut beleuchtete Straßen und Wege. Nehmen Sie gegebenenfalls kleine Umwege in Kauf.“
In wenigen Fällen kam es auch im Burgenlandkreis in Supermärkten und Geschäften zu Diebstahlhandlungen. Diese werden, wie auch bei deutschen Tätern, polizeilich verfolgt.

Es gibt also im gesamten Burgenlandkreis keinen Grund, sich Sorgen zu machen und Angst zu haben.
Die offiziellen Zahlen werden in wenigen Tagen vom Innenmisisterium veröffentlicht.

 

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