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Susanne Haslbeck Susanne Haslbeck
aktualisiert am 18.02.2016 um 11:33:09

Neue Ausstellung: „Weltvisionen und mehr“

Peter Gehre und Galerieleiterin Alexandra Kitzing haben jünst in Spergau die neue Ausstellung besprochen. Einen Teil seiner „Weltbilder“ bringt Peter Gehre nach Leuna mit - sie sind allerdings unverkäuflich. Damit das einmal aus 192 Einzelbildern bestehende Panorama für immer beisammen bleibt, hat Peter Gehre 2009 sogar eine eigene Stiftung gegründet. Peter Gehre und Galerieleiterin Alexandra Kitzing haben jünst in Spergau die neue Ausstellung besprochen. Einen Teil seiner „Weltbilder“ bringt Peter Gehre nach Leuna mit - sie sind allerdings unverkäuflich. Damit das einmal aus 192 Einzelbildern bestehende Panorama für immer beisammen bleibt, hat Peter Gehre 2009 sogar eine eigene Stiftung gegründet.
Foto: Susanne Haslbeck
Leuna (sha). Eine Stätte der bildenden Kunst in der Region ist seit 1998 die Galerie im cCe Kulturhaus Leuna. Am 28. November des besagten Jahres wurde die erste Ausstellung im Souterrain des 1927 von der BASF als Gesellschaftshaus der Amoniak-Werke Merseburg erbauten, heutigen cCe Kulturhauses eröffnet. Gezeigt wurden Arbeiten aus dem Kunstbestand der Leuna-Werke und damit die Galerie feierlich eingeweiht.

„Seit dieser Zeit besteht nun diese Kunstgalerie mit einer Ausstellungsfläche von etwa 250 Quadratmetern, die den Mitarbeitern des Chemiestandortes Leuna und den Einwohnern der umliegenden Städte und Gemeinden die Möglichkeit bietet, sich aktiv mit bildender Kunst zu beschäftigen, ohne dabei lange Wege in Anspruch nehmen zu müssen“, sagt Kunsthistorikerin und Galerieleiterin Alexandra Kitzing. Die Hallenserin ist seit Sommer 2015 das „Gesicht“ der Galerie und zu ihren Aufgaben gehört es - neben der Durchführung von regelmäßigen Ausstellungen - auch Lesungen, Buchpremieren, einen Kunstmarkt mit Versteigerung oder Kunstgespräche zu organisieren.

Alle diese Veranstaltungen locken jedes Jahr Hunderte von Besuchern in die Kunstgalerie des cCe Leuna.
Vor allem den bildenden Künstlern aus der Region soll in Leuna eine Möglichkeit geboten werden, ihre Arbeiten auszustellen.
Seit 11. Februar kann man so zum Beispiel wieder Werke von Christa Krug (1936 - 2001) bewundern, die lange Jahre in Bad Dürrenberg und Leuna lebte und wirkte. Die „Retrospektive“ ist noch bis 18. März zu sehen.
Zuvor war dem Maler Karl-Heinz Köhler, geboren 1937 in Teutschenthal, eine Werkschau gewidmet. Unter dem Titel „45 Jahre Malergeschichte“ waren Gemälde und Aquarelle des ausgebildeten Lithographen und Kartographen und Schülers der  Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle ausgestellt.

Diese sah sich auch Peter Gehre an, freiberuflicher Maler und Inhaber der „Mavis-Galerie“ in Spergau. Der langmähnige Ende-50er, von Hause aus Optimist und Verfechter von Freiheit und Weltfrieden, ist in der Region kein Unbekannter - spätestens seit 2001, seit er an seinem Weltbilder-Zyklus malt und diesen auch gerne in der Öffentlichkeit präsentiert.
Von allen zum Zeitpunkt des Projektbeginns anerkannten Ländern dieser Erde malt der Spergauer ein gleichgroßes Ölgemälde. Alle diese Gemälde (insgesamt einmal 192) reihen sich als Panorama aneinander und sollen quasi Peter Gehres Auffassung eines friedlichen „Nebeneinander Lebens“ und einer friedlichen Zunkunft aller Staaten auf dieser Welt verdeutlichen.
Aktuell sind 134 Bilder  Projekts „The World Union Vision“ fertig (die Vollendung ist für den 22.2. 2022 geplant). Das zuletzt vollendete Ölgemälde zeigt Slowenien und der Wunsch des Malers ist es, an diesem markanten Datum sein vollendetes Werk als Mega-Panorama auszustellen.

Doch zurück zur Vernissage des „Künstler-Kollegen“: Karl-Heinz Köhlers Ausstellung wurde eröffnet, Peter Gehre war dabei und wie es oft so ist, man kommt mit vielen Leuten ins Gespräch.
„Und wann machst Du hier mal wieder `ne Ausstellung?“, sagt da irgendjemand, und der nächste schnappt es auf. „Na, zu meinem 60. Geburtstag dieses Jahr im September!“, scherzt der Weltbilder-Maler zurück.
Irgendwie hat das dann die Runde gemacht...

Bis zu Galerieleiterin Alexandra Kitzing. Sie fand, es sei eine gute Idee, die farbintensiven „World Union Vision“-Bilder in der cCe-Galerie auszustellen. Seine letzte Ausstellung hatte Peter Gehre hier nämlich schon im Jahr 2000 - also noch vor seinem „Weltbilder“-Projekt.

Jüngst haben sich Maler und Galeristin im Atelier von Peter Gehre getroffen, vieles besprochen, Bilder ausgewählt und sind die mögliche Gestaltung der Ausstellung durchgegangen. Unter dem Titel „Weltvisionen und mehr“ werden ab 7. April (bis 6. Mai) neueste und ältere (ab 1981) Werke ausgestellt. Zwar wird die Ausstellung nun nicht seinen „60.“ krönen, doch damit kann Peter Gehre gut leben. „Ich freue mich sehr auf die Schau in dieser kleinen, aber feinen Galerie in meiner Heimatregion“, so der Spergauer, „...und ganz besonders auf die Vernissage!“

Diese soll nämlich unbedingt auch sein musikalisches Weltbild rüberbringen - mit dem Leipziger Duo „Smoke on the Daughters“.
Um es mit den Worten Bon Scotts (AC/DC, gestorben 1980) zu sagen: „Wenn es im Himmel keinen Rock‘n‘Roll gibt, dann möchte ich dort nicht hin.“ Peter Gehre würde dies so unterschreiben.

Und auch einen kleinen Synergie-Effekt erhofft sich der Maler von der Ausstellung in Leuna: „Vielleicht lerne ich Leute kennen, die mir noch eigene Fotos als Motive für die letzten sieben Weltbilder zur Verfügung stellen können. Es fehlen mir noch landestypische Ansichten von Barbados, Guyana, Südkorea, Nigeria, Sierra Leone, Sudan sowie Trinidad & Tobago.“
Also, wer von sich selbst sagen kann, ein Weltenbummler zu sein - mal ordentlich die Fotoalben durchgesucht!
 

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