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Roswitha Hennig Roswitha Hennig
aktualisiert am 07.02.2014 um 17:07:52

Hurra! Taufzentrum Eisleben ist Bau des Jahres 2013

Das Zentrum Taufe in Eisleben spaltet die Gemüter. Vielleicht gerade deshalb ist es „Bau des Jahres 2013“ geworden. Danke für Ihre Stimme!  Das Zentrum Taufe in Eisleben spaltet die Gemüter. Vielleicht gerade deshalb ist es „Bau des Jahres 2013“ geworden. Danke für Ihre Stimme!
Foto: Anne Radigk
Das Zentrum Taufe in Eisleben von AFF Architekten ist zum Bau des Jahres 2013 gewählt worden.

Eisleben (red). Mit dem Publikumspreis soll allen Architekturinteressierten die Möglichkeit gegeben werden, aus den übers Jahr präsentierten Bauten der Woche ein Lieblingsprojekt zu prämieren. Mit beeindruckenden 40 Prozent aller Stimmen haben die Berliner AFF Architekten mit ihrem Projekt Zentrum Taufe in Eisleben, Sachsen-Anhalt, ge­­wonnen. Die Taufkirche ist Teil des Unesco-Weltkulturerbes und seit dem Frühjahr 2012 zu besichtigen. Die geschäftsführenden Architekten Sven und Martin Fröhlich freuen sich sehr über die Auszeichnung: „Das Projekt wurde in der Öffentlichkeit bisher sehr kontrovers diskutiert, daher sind wir umso mehr überrascht über die vielzählige positive Resonanz. Wir verfolgen den Online-Diskurs auf german-architects.com regelmäßig. Es ehrt uns sehr, darüber eine Wertschätzung unserer Arbeit und unseres Architekturverständnisses zu bekommen."

„Den Idealzustand werden wir hier auf Erden sowieso nicht erreichen"

Simone Carstens-Kant, Pfarrerin im Zentrum Taufe, erinnert sich: „Am 27. Januar 2011 saßen viele Menschen im Ge­­meinderaum der Kirchengemeinde und diskutierten den Entwurf zum Umbau der Taufkirche Luthers. Die Forderungen gingen bis hin zum Baustopp... Das war keine leichte Zeit für all die, die damals Verantwortung trugen. Ein gutes Jahr später, am 29. April 2012, konnten wir die Kirche wieder öffnen. Seitdem hören wir immer wieder, wie gut sich das Neue mit dem Alten verbindet.

Natürlich sitzen nicht alle gleich bequem auf den Bänken; der eine hätte es lieber etwas bunter als die andere und ein kleines Musiker-Ensemble ist hier schon seit langem besser zu hören als ein großes - aber den Idealzustand werden wir hier auf Erden sowieso nicht erreichen. Darum freuen wir uns über den gelungenen Umbau, wir freuen uns an der Freude der Gäste und wir freuen uns über eine weitere Würdigung. Immer wieder sagen uns Besucher: „Die Kirche ist so schön, weil sie so hell und klar ist. Die Blicke werden nicht durch viele Bilder oder Verzierungen abgelenkt. Da ist der Geist frei für‘s Meditieren, für das Gespräch mit Gott."Ja, selbst wir hier in Lutherstadt Eisleben erleben das so. Auch wenn wir manchmal täglich hierher kommen. Obgleich der Bau sehr schlicht ist, lässt sich immer wieder Neues entdecken. Der Fußboden lädt Körper und Geist zum Wandern ein. Das bewegte Wasser bewegt das eigene Denken. Der Annen-Altar verbindet mit den Menschen, die vor uns hier lebten. Wenn Sie die Kirche besuchen, werden Sie sicher noch mehr ganz für sich selbst finden.

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