Bilder galerien lokale Sonderausgaben

Aktuelle Ausgabe als E-Paper



E-Paper Archiv die letzten drei Ausgaben

Kontakt zu Ihrem Ansprechpartner
Super Sonntag > Dessau-Roßlau > „Anhalt ist nicht Vergangenheit, sondern Gegenwart“ >
Mit zahlreichen Veranstaltungen beteiligt sich die Evangelische Landeskirche Anhalts an den Jubiläumsfeierlichkeiten zum 800-jährigen Bestehen der Region Anhalt. Das umfangreiche Programm stellte Kirchenpräsident Joachim Liebig (3. v. l.) gemeinsam mit den Mitgliedern des Landeskirchenrates und den Kreisoberpfarrer der fünf anhaltischen Kirchenkreise in Dessau-Roßlau vor. 	Mit zahlreichen Veranstaltungen beteiligt sich die Evangelische Landeskirche Anhalts an den Jubiläumsfeierlichkeiten zum 800-jährigen Bestehen der Region Anhalt. Das umfangreiche Programm stellte Kirchenpräsident Joachim Liebig (3. v. l.) gemeinsam mit den Mitgliedern des Landeskirchenrates und den Kreisoberpfarrer der fünf anhaltischen Kirchenkreise in Dessau-Roßlau vor. Foto: A. Katte Kommentar schreiben
Anke Katte

„Anhalt ist nicht Vergangenheit, sondern Gegenwart“

aktualisiert am 27.01.2012 um 14:31:40

Region (ak). „Das 800-jährige Jubiläum von Anhalt hat nicht nur eine retrospektive, sondern auch perspektivische Funktion. Anhalt ist für uns nicht Vergangenheit, sondern Gegenwart, denn die anhaltische Landeskirche repräsentiert bis heute als einzige öffentlich-rechtliche Institution die Grenzen des historischen Anhalts. Unser Anliegen ist es, den Traditionsraum Anhalt wieder erstehen zu lassen. Dazu wollen wir unseren Teil beitragen und eigene Schwerpunke setzen“, das kündigte Kirchenpräsident Joachim Liebig bei der Vorstellung des Beitrages der Landeskirche zum Jubiläum „Anhalt 800“ an. Gemeinsam mit Mitgliedern des Landeskirchenrates und den Kreisoberpfarrern der fünf anhaltischen Kirchenkreise präsentierte Liebig ein aus mehr als 50 Veranstaltungen bestehendes Programm, das sich über das gesamte Jubiläumsjahr erstreckt. Höhepunkte sind u. a. der Anhaltische Kirchentag am 9. und 10. Juni in Ballenstadt, ein großes Chorkonzert mit mehr als 1000 Sängerinnen und Sänger am 15. September in Dessau und die Nacht der offenen Kirchen am 22. September in Dessau. Beim Sachsen-Anhalt-Tag (6. bis 8. Juli) wird sich zwischen der Johanneskirche und Propsteikirche ein ökumenisches „Dorf der Kirchen und Religionen“ erstrecken.
Für Februar kündigte Liebig die Gründung des Vereins „Anhaltische Landschaft“ als Plattform für Kommunen, Landkreise und Institutionen an.

Anhalt wird aus dem Dornröschenschlaf erweckt

Mit zahlreichen Veranstaltungen beteiligt sich die Evangelische Landeskirche Anhalts an den Jubiläumsfeierlichkeiten „Anhalt 800“.
Zum Anhaltischen Kirchentag (8. bis 10. Juni) sagte der Kreisoberpfarrer des Kirchenkreises Ballenstedt, Jürgen Dittrich: „Dieses Fest, das wir in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Ballenstedt feiern, richtet sich nicht nur an Kirchenmitglieder, sondern an die gesamte Bevölkerung.“ Als prominente Gäste zu Bibelarbeiten und Podiumsdiskussionen werden unter anderem Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, der Bischof des Bistums Magdeburg, Dr. Gerhard Feige, der Bischof der Braunschweiger Landeskirche, Prof. Dr. Friedrich Weber, sowie die SPD-Politikerin Manuela Schwesig aus Mecklenburg-Vorpommern erwartet. Vorgesehen sind auch Gottesdienste, ein Fahrrad-Zeitfahren ein Konfirmandencamp, ein Markt der Möglichkeiten mit vielen Produkten aus Anhalt, Theateraufführungen, Konzerte und der Auftritt historischer Persönlichkeiten wie Hugo Junkers, Johann Sebastian Bach und Fürstin Pauline zu Lippe.
Dittrich wies auch auf die gemeinsamen Bemühungen der Landeskirche, der Städte Ballenstedt und Harzgerode und der Hochschule Anhalt die Ruinen der Burg Anhalt im Selketal aus dem Dornröschenschlaf zu wecken. Die eigentlich nur bei Anhalt-Insidern bekannte Burgruine soll ausgeschildert und mit Informationstafeln versehen werden.
„Grenzerfahrungen“ zwischen Anhalt und Preußen
Im Kirchenkreis Köthen sind am 17. Juni und am 10. Juli unter dem Motto „Grenzerfahrungen“ zwei Fahrradtouren entlang der anhaltischen Grenze geplant. Dabei werden auch Konzerte in anhaltischen Dorfkirchen stattfinden.
Der Kirchenkreis Bernburg hingegen plant im Rahmen „Anhaltischer Stammtische“ einen Dialog zu ernsten und heiteren Themen aus der anhaltischen Geschichte.
„800 Takte für Anhalt“
Unter dem Motto „800 Takte für Anhalt“ kommen zahlreiche Kirchenchöre aus der Landeskirche am 15. September in der Dessauer Petruskirche zu einem Konzert zusammen, bei dem vor allem Werke anhaltischer Kirchenmusiker erklingen sollen.
Beim sachsen-anhaltischen Stiftungstag am 4. Mai in Dessau werden sich nicht nur zahlreiche kirchliche Stiftungen aus Anhalt präsentieren. Zur Förderung der Stiftungsarbeit wird die Landeskirche an diesem Tag auch einen Stiftungspreis verleihen.
In Köthen, Ballenstedt und Coswig wird die in Bernburg 2011 sehr erfolgreich gestartete Wanderausstellung „Von der Wiege bis zur Bahre – gelebter Glaube in Anhalt“ zu sehen sein.
Die komplette Übersicht der Veranstaltungen der Landeskirche gibt es unter http://www.landeskirche-anhalts.de/projekte/anhalt-800.

Festakt zum Jubiläum

Mit einem Festakt im Anhaltischen Theater Dessau beginnt am 3. Februar die heiße Phase des Jubiläums „Anhalt 800“. Vorbereitet wurde die gemeinsame Eröffnungsveranstaltung, zu der Prinz Eduard von Anhalt, Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff sowie Bürgermeister, Landräte, Kirchenvertreter und Repräsentanten von Institutionen und Vereinen aus ganz Anhalt erwartet werden, durch die Stadt Dessau-Roßlau in Kooperation mit der Landesregierung Sachsen-Anhalts.
Bevor Generalmusikdirektor Antony Hermus die Anhaltische Philharmonie durch ein Festkonzert mit Werken anhaltischer Komponisten führt, stehen Grußworte und ein Festvortrag von Prof. Christoph Stölzl auf dem Programm. Chöre aus der Region bringen sich ebenfalls in das Festprogramm ein. Außerdem werden eine 48 Seiten starke Festschrift zum Jubiläum und mehrere Ausstellungen vorgestellt.


Kommentar schreiben:

Name:
Ort:
Kommentar:
  Ja, ich habe die Hinweise zu Kommentaren auf unserer Website gelesen und akzeptiert.
Eingabeverifizierung:
Schreiben Sie die obenstehende Ziffern- / Buchstabenkombination in folgendes Feld. Dadurch wollen wir dazu beitragen, unerwünschten E-Mail-Nachrichten und automatischen Versendern keine Verbreitungsmöglichkeit zu bieten.

 

Freischaltung Ihres Kommentares

Leserkommentare werden durch uns freigeschaltet, bevor sie unter dem jeweiligen Artikel erscheinen. Dabei kann es zu Verzögerungen kommen. Bitte haben Sie etwas Geduld. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Wir bitten um Beachtung:

Damit unsere Leserkommentare eine gewisse Qualität wahren und niemanden beleidigen, möchten wir Sie um die Einhaltung folgender Hinweise bitten:

Der Umgang miteinander

Achten Sie auf einen freundlichen Umgangston. Auch wenn Sie unter einem Pseudonym schreiben sollten, äußern Sie bitte dennoch keine Dinge, hinter denen Sie nicht auch mit ihrem guten Namen stehen könnten.

Meinungsfreiheit und ihre Grenzen

In den Leserkommentaren soll jeder frei seine Meinung äußern dürfen. Doch es gibt Grenzen, deren Überschreitung wir nicht dulden werden. Dazu gehören z.B. alle rassistischen, rechts- und linksradikalen, sexistischen oder anderweitig inakzeptablen Bemerkungen. Auch die Diffamierung von Minderheiten, Randgruppen oder Behinderten werden wir nicht akzeptieren. Zudem darf kein anderer Kommentator/Autor persönlich beleidigt oder bloßgestellt werden. Sollte dies dennoch vorkommen, dann werden wir solche Kommentare umgehend löschen und den Verfasser gegebenenfalls sperren. Die Redaktion hat außerdem das Recht, Kommentare zu bearbeiten. Benachrichtigungen über nicht freigeschaltete, gelöschte oder bearbeitete Kommentare erfolgen nicht.

Keine Abschweifungen

Die Kommentarfunktion dient ausschließlich dazu einen Artikel zu kommentieren. Zum einen kann der Stil oder die Meinung des Autors, zum andern der Inhalt selbst thematisiert werden. Unerwünscht sind alle themenfremden Kommentare, ebenso wie der Missbrauch der Kommentarfunktion als Chat. Die Nutzung der Kommentare zu kommerziellen und werblichen Zwecken ist nicht erlaubt.

Urheberrechte

Geben Sie bei Zitaten immer die Quelle an und zitieren Sie nicht aus urheberrechtlich geschützten Texten. Auch im Internet gelten die gesetzlichen Regelungen zum Schutz der Autoren

Verwendung im Wochenspiegel/ Super Sonntag

Mit dem Absenden eines Kommentars geben Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Beitrag als Leserbrief im Wochenspiegel oder Super Sonntag erscheinen darf. Genannt wird dabei nur Ihr Nutzername, weitere persönliche Daten werden nicht veröffentlicht. Die Redaktion behält sich die Kürzung von Kommentaren vor.

Anzeige
 
Anzeige